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Jahr des Affen begann mit großem Feuerwerk

703001_web_R_K_B_by_Matthias Riesenberg_pixelio.de (2)Ganz China befindet sich derzeit im Ausnahmezustand. Gefeiert wird das Chinesische Neujahrsfest, mit dem am 8. Februar das Jahr des Affen begrüßt wurde. Das Neujahrsfest ist der höchste Feiertag der Chinesen. Anders als bei uns wird es nicht nur eine Nacht gefeiert, sondern gleich 15 Tage lang. Das Fest ist also noch in vollem Gange. Feuerwerk spielt bei diesem seit jeher eine große Rolle. Immerhin sind die Chinesen die Erfinder desselben. Über dem Victoria Harbour in Hongkong stieg beispielsweise am Abend des 10. Februar ein gigantisches Feuerwerk in den Himmel. Aber auch an anderen Orten konnten farbenprächtige Pyroshows bewundert werden.

Nicht nur in China wird die Tradition des Neujahrs hochgehalten. Sie ist weit im asiatischen Raum verbreitet und hat mittlerweile ebenfalls in Deutschland Einlass gefunden. In Düsseldorf wird seit Jahren das Chinesische Neujahrsfest gefeiert. Hierzu luden die Veranstalter unter anderem am 5. Februar ab 18 Uhr in das Savoy-Theater ein. Die Gäste erwartete ein buntes Programm mit traditionellen Tänzen, Kung-Fu-Vorführungen und Konzerten mit typisch chinesischen Musikinstrumenten. Ihr Ende fand die Veranstaltung mit einer Tombola, bei der es zahlreiche attraktive Preise zu gewinnen gab. So winkten etwa Flugtickets nach Beijing und diverse Reisegutscheine, um das Land einmal persönlich kennenzulernen. Da China bekanntlich Sitz großer Technologiekonzerne ist, ließen es sich auch Huawei und viele weitere Hersteller nicht nehmen, Sachpreise in Form von Smartphones, Tablets und Smartwatches zu stiften.

Düsseldorf verfügt über einen außergewöhnlich hohen Anteil an Einwohnern aus asiatischen Kulturkreisen, wobei die Japaner den größten Teil ausmachen. Chinesen und Koreaner haben gleichfalls in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt eine Heimat gefunden. Selbst zwei chinesische Schulen gibt es. Sie trugen zum Gelingen des Chinesischen Neujahrsfestes ferner bei.

Allgemein ist das Ruhrgebiet bei den Asiaten beliebt. Rund 900 Unternehmen mit Wurzeln in China haben sich in den vergangenen Jahren in Nordrhein-Westfalen angesiedelt. Im vergangenen Jahr waren es allein 63 Firmen, die in Düsseldorf eine Betriebsstätte eröffneten. Das wurde auf dem ebenfalls schon traditionellen, diesjährigen Neujahrsempfang im Hilton-Hotel bekannt.

In der Mensa der Duisburger Uni standen eine Woche lang chinesische Spezialitäten auf dem Speiseplan. Außerdem wurde in der Mercatorhalle im CityPalais am 1. Februar ausgiebig gefeiert. Dort hieß das lustige Treiben zwar Chinesisches Frühlingsfest, doch die Stimmung war mindestens genauso gut wie zu den Events anlässlich des Chinesischen Neujahrsfestes in Düsseldorf. Getanzt, gesungen und gelacht wurde auch hier. Und natürlich war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Gebratenes Gemüse, Reis und gebratene Nudeln waren buchstäblich in aller Munde.

An die Originale der Feste in ihrer Heimat reichen die deutschen Veranstaltungen nicht heran. Das alltägliche Leben ruht. Es wird einfach nur gefeiert und niemand denkt an Arbeiten.

Einige Familien dürften sogar noch anderes im Sinn haben. Eine besondere Konstellation verbindet den Affen in diesem Jahr mit den Elementen Feuer und Metall. Somit befinden wir uns genaugenommen im Jahr des Feuer-Affen und Kinder, die in diesem Jahr geboren werden, sollen selbstbewusst, schlau und erfindungsreich werden. Und da die Chinesen bekanntlich sehr abergläubisch sind, sollte es nicht wundern, wenn die Rate der Schwangerschaften und Geburten in China bald einen Anstieg zu verzeichnen hat.

Bildquelle: © Matthias Riesenberg / Pixelio.de

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Alle Jahre wieder steigt an Silvester Feuerwerk in den Himmel

437322_web_R_K_by_knipseline_pixelio.de (2)Die Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) warnt in diesem Jahr wieder davor, Feuerwerkskörper im oder aus dem Ausland zu erwerben. Sie knallen zwar oft wunderschön laut, aber genau darin besteht das Problem: Ihr Anteil an Schwarzpulver oder anderen Stoffen ist häufig derart hoch, dass es zu schweren Verletzungen kommen kann. Und das ist nicht einmal erst beim Anzünden der Fall. Es kann durchaus sein, dass die Feuerwerkskörper bereits beim Transport explodieren. Die BAM führt auch hinsichtlich dieses Punktes ausführliche Tests durch. Dafür werden die Feuerwerkskörper auf einem Rütteltisch extremen Belastungen ausgesetzt. Das Ganze findet in einem Bunker statt, damit materielle und gesundheitliche Schäden bei einer eventuellen Explosion ausgeschlossen werden können.

Grundsätzlich lautet die Empfehlung der BAM nur zu geprüften und in Deutschland zugelassenen Feuerwerksartikeln zu greifen und diese hierzulande zu erwerben. Von der BAM geprüftes Feuerwerk ist beispielsweise an der Registriernummer erkennbar. Sie wurde 2010 EU-weit mit der Richtlinie „Pyrotechnik“ eingeführt. Für eine Vergabe derselben ist die Zulassung durch die BAM zwar nicht notwendig, dennoch ist der Erwerb in Deutschland empfehlenswert, da die Zulassungsvoraussetzungen von Land zu Land stark variieren.

Für die Prüfung und Zulassung von Feuerwerkskörpern in der EU gibt es aktuell zehn Stellen. Bei diesen Prüfstellen handelt es sich um neutrale und unabhängige Organisationen, die von der EU-Kommission benannt wurden. Die Prüfung findet außer in Deutschland weiterhin unter anderem in Ungarn, Spanien oder Polen statt. Die in jenen Ländern geprüften Feuerwerksartikel haben ebenfalls eine Zulassung für Deutschland, sind aber mit Vorsicht zu genießen.

Geprüfte Artikel sind mit einer Registriernummer, dem CE-Zeichen sowie der Kennnummer der Prüfstelle versehen. An den ersten vier Ziffern der Registriernummer ist die prüfende Stelle erkennbar. Ist dort die Ziffernfolge „0589“ aufgedruckt, wurde der Feuerwerkskörper von der BAM geprüft. Daran schließt sich die Kategorie des Feuerwerks an. F2 steht beispielsweise für einen Feuerwerkskörper der Kategorie F2. Ein solcher darf in Deutschland an Personen mit einem Mindestalter von 18 Jahren verkauft werden. Enthalten sein dürfen maximal sechs Gramm Schwarzpulver. Wird ein derartiger Feuerwerkskörper in der Hand angezündet, kommt es nur zu leichten Verbrennungen. Gefährlich werden dagegen die sogenannten Blitzknallkörper, die kein Schwarzpulver, dafür aber einen weitaus stärker reagierenden Blitzknallsatz beinhalten. Hier sind schwere Verletzungen wie etwa der Verlust von mehreren Fingern nicht auszuschließen.

Dr. Christian Lohrer, Pyrotechnikexperte bei der BAM, weißt ausdrücklich daraufhin, dass das deutsche Sprengstoffgesetz und das EU-Recht „Pyrotechnik“ voneinander abweichende Regelungen vorsehen. Wer in Deutschland ein Feuerwerk anzünden möchte, muss sich allerdings an das deutsche Gesetz halten. Das macht den Erwerb von Feuerwerkskörpern im EU-Ausland problematisch. Diese können zwar nach dem EU-Recht geprüft und für Deutschland zugelassen sein, nichtsdestotrotz kann das Einführen nach Deutschland sowie das Lagern und Abbrennen hierzulande ein Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz sein. Daher empfiehlt der Experte den Kauf von Feuerwerk in Deutschland, wenn dieses hier ebenfalls abgebrannt werden soll.

Um Unklarheiten bezüglich einer korrekten Kennzeichnung zu beseitigen, hat die BAM auf ihrer Internetseite eine Überprüfungsmöglichkeit für Registriernummern eingerichtet.

In diesem Jahr wurden 381 Feuerwerksartikel neu auf den deutschen Markt gebracht und der BAM mitgeteilt worden. Knapp 50 von ihnen – nämlich 53 – hat die Bundesanstalt selbst geprüft.

Bildquelle: © knipseline / Pixelio.de

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Brandenburg an der Havel erlaubt weiterhin Feuerwerk

197150_web_R_K_by_Lothringer_pixelio.de (2)Feuerwerke liegen im Trend. Längst steigen nicht mehr nur an Silvester Raketen in den Himmel. Auch Geburtstage, Hochzeiten und sogar Einschulungen werden zum Anlass genommen, Pyrotechnik abzubrennen. In Brandenburg an der Havel wurde diese Entwicklung mit Sorge betrachtet. Nicht nur die jeweiligen Nachbarn fühlten sich von dem Lärm gestört, von den Feuerwerkskörpern geht auch eine nicht zu unterschätzende Gefahr von Bränden und Verletzungen aus.

Genau das waren die Argumente vom Stadtverordneten Daniel Keip, der ein Verbot von Feuerwerk forderte und dabei ebenfalls auf Unglücksfälle in anderen Orten verwies. Ende Oktober wurde das Ansinnen Keips von der Stadt abgelehnt, allerdings mit Ausnahmen. Ein generelles Verbot sei nicht auszusprechen, da sich brandempfindliche Gebäude, die zudem über eine Eintragung als Einzeldenkmale verfügen, nicht auf enge und verwinkelte Plätze konzentrierten. Es seien keine weiteren Schutzmaßnahmen für die kunst- und kulturhistorische Bausubstanz notwendig. Zusätzliche Abbrennverbote sind nur für besonders brandempfindliche Objekte erforderlich. Dabei werden aber die dafür vorgesehenen Räume nicht unnötig ausgedehnt.

Zu beachten sind weiterhin die im Sprengstoffgesetz festgehaltenen Regelungen, die bundesweit gelten. Sie untersagen das Abbrennen von Pyrotechnik prinzipiell in der Nähe von Krankenhäusern, Kirchen, Kinder- und Altersheimen. Ebenso ist das Zünden von Böllern, Raketen und ähnlichem unmittelbar neben reetgedeckten Häusern und Fachwerkhäusern streng verboten.

Die Erteilung von Ausnahmegengenehmigungen ist in der Zeit vom 2. Januar bis 30. Dezember möglich. Dafür muss jedoch ein Antrag gestellt werden. Professionelle Pyrotechniker verfügen über einen Befähigungsschein, der ihnen die Erlaubnis zum Abbrennen eines Feuerwerks im oben genannten Zeitraum gestattet. Sie müssen aber ebenfalls eine Genehmigung beantragen. Dafür sind sie in der Lage, auch ausgefallene Kunstwerke zu kreieren.

Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen Privatpersonen Pyrotechnik ohne gesonderte Erlaubnis abbrennen dürfen: der Silvestertag und Neujahr. Für alle anderen Tage muss eine amtliche Genehmigung vorliegen und selbst dann dürfen nur Feuerwerkskörper der Kategorie II von Personen über 18 Jahren gezündet werden.

Die Kontrolle, ob ein Feuerwerk genehmigt wurde oder nicht, stellt sich als schwierig heraus. Der Baubeigeordnete Michael Brandt aus Brandenburg an der Havel beklagt die sehr eingeschränkten Möglichkeiten diesbezüglich. Oft werden Anzeigen oder Hinweise anonym gegeben. Das ist meist nicht ausreichend, um ein Ordnungswidrigkeitsverfahren in die Wege zu leiten. Für eine persönliche Überprüfung müssten der Behörde vorab Ort und Zeit des Feuerwerks bekannt sein. Das sei aber nur selten der Fall.

Die besten Chancen, die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen, sind in dem Moment gegeben, wenn das Feuerwerk angezündet wird. Sozusagen also ein Ertappen auf frischer Tat. Komme ein Ordnungshüter zu diesem Zeitpunkt hinzu und sieht eindeutig, welche Person das Feuerwerk gezündet hat, kann diejenige zur Rechenschaft gezogen werden. In der Praxis sind solche Gelegenheiten allerdings sehr rar gesät. Gewöhnlich ist es schon zu spät, wenn Polizei oder Ordnungsamt eintreffen. Tage später erstattete Anzeigen oder gegebene Hinweise haben noch weniger Erfolgsaussichten. Üblicherweise sind es mehrere Personen, die zu einem Feuerwerk zusammenkommen. Im Nachhinein die Person herauszufinden, die das Anzünden durchgeführt hat, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit.

Zum Glück hatten die Stadtverantwortlichen von Brandenburg an der Havel ein Einsehen mit ihren Feuerwerkliebhabern und haben Pyrotechnik nicht gänzlich verboten. An die gesetzlichen Vorschriften sollte man sich dennoch halten.

Bildquelle: © Lothringer / Pixelio.de

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Der Herbst kommt in Holzminden mit dem Lichterfest und Feuerwerk

149025_web_R_K_by_Frank Rosskoss_pixelio.de (2)Feierwütige und Feuerwerkfans dürfen sich freuen: In Holzminden geht es bald heiß her, denn am Samstag, den 19. September, öffnet das Lichterfest seine Pforten. Genauer gesagt nennt sich die Veranstaltung „Holzminden in Flammen“. Um 18 Uhr geht es los. Mit Feuerwerk, einer verlockenden Schlemmermeile, toller Musik und einer Feuershow mit Feuerkünstlern fährt der Ort so einiges für das Auge und den Gaumen seiner Gäste auf. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr erstmalig statt. Es wird also spannend, noch dazu muss das Wetter passen.

Kurz ein paar Worte zum Ort des Geschehens. Holzminden ist eine Stadt in Niedersachsen und gleichzeitig eine selbstständige Gemeinde. Sie liegt an der Weser und mittendrin im Weserbergland. Holzminden darf sich außerdem zur Metropolregion Hannover – Braunschweig – Göttingen – Wolfsburg zählen. Hier gibt es eine wunderschöne Landschaft, eine sehenswerte Altstadt und jede Menge nette Leute.

Besucher können neben dem Tillyhaus, der Luther–Kirche und dem jüdischen Friedhof an der Allersheimer Straße weiterhin eine historische Hafen- und Werftanlage besichtigen sowie das Reichspräsidentenhaus von 1929. Daneben gibt es ein städtisches Torhaus von 1922, ein Haus des Handwerks und einen der ältesten Marktplätze von Norddeutschland. Hier steht nämlich ein Brunnen aus dem Jahr 1891.

Allein diese kleine Aufzählung zeigt doch, dass sich ein Besuch der schönen Stadt lohnt und daneben ist vielleicht noch Zeit, der Premiere des Lichterfestes beizuwohnen. Die Veranstalter und Mitwirkenden hätten es allemal verdient. Seit Monaten schon beschäftigen sie sich mit der Vorbereitung des Events. Zum Gelingen von diesem tragen natürlich auch die Festbesucher bei. Deshalb wird um zahlreiches Erscheinen gebeten.

An besagtem Samstag wird sich der Weserkai am Abend in einen außergewöhnlichen Ort verwandeln. Alle Wege und sonstige Pfade, die zum Weserkai führen und an diesem entlanggehen, werden in feuriger Dekoration erstrahlen. So wird der Namen der Veranstaltung gleich beim Betreten des Festgeländes wiedergegeben und für die Besucher „hautnah“ erlebbar. Der Weserkai selbst wird durch Schwimmkerzen hell erstrahlen. Außerdem wird es am Abend eine atemberaubende Feuershow zu bestaunen geben. Dazu wurden die besten Feuerkünstler Deutschlands eingeladen.

Ein weiteres Highlight oder vielleicht sogar das Highlight des Festes wird um Mitternacht das Höhenfeuerwerk mit passender musikalischer Untermalung sein. Auf der eigens dafür aufgebauten großen Showbühne wird die Band „Jucy Fruit“ für Stimmung sorgen. Außerdem ist der DJ der Tour „In Flammen“, Stefan V, dabei. Die Gäste erwartet ein bunter Mix aus Musik der 80er und 90er Jahre sowie den aktuellen Charts. Damit sollte der Geschmack jeder Altersklasse getroffen werden.

Für das leibliche Wohl ist gleichfalls bestens gesorgt. Es wird mehrere Bierstände, Cocktailbars und eine kleine Schlemmermeile geben. Der Einlass beginnt um 18 Uhr. Der Eintrittspreis ist mit 7 Euro überschaubar. Für Kinder bis zum 12. Lebensjahr ist der Eintritt sogar frei.

Bislang haben die Veranstalter über Facebook mehr als 2.600 Personen eingeladen, etwa 1.100 haben über das Soziale Netzwerk bereits fest ihr Kommen zugesagt. Für den Erfolg des Festes ist das aber noch viel zu wenig. Also nichts wie hin zu „Holzminden in Flammen“ mit gutem Wetter und bester Laune im Gepäck. Und vielleicht ist sogar noch ein kleiner Kurzurlaub in der überaus sehenswerten Region drin.

Bildquelle: © Frank Rosskoss / Pixelio.de

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Und über dem Paradies erstrahlte ein Feuerwerk

549039_web_R_K_B_by_Inessa Podushko_pixelio.de (2)Das Rosen- und Lichterfest im Palmengarten in Frankfurt war in diesem Jahr wieder einmal ein voller Erfolg. Das Motto „Paradies“ klang vielversprechend. Demzufolge zog es wieder mehrere zehntausend Menschen in das Palmenhaus, wo Rosen unter Palmen versprochen wurden. Und das war wahrlich kein leeres Versprechen. Das Palmenhaus präsentierte sich als farbenprächtiges Blütenmeer. In den schönsten Farben erblühten Rosen und andere Blumen unter den Palmen. Wem das nicht genug war, der wurde am Samstagabend zudem noch mit einem atemberaubenden Feuerwerk über dem Palmengarten begeistert. Flammen flackerten und Leuchtraketen schossen in den nächtlichen Himmel hinauf, um als Sternenregen in allen erdenklichen Farben wieder hinabzufallen. Es schien, als verbanden sich die Farben am Boden mit den Farben am Himmel zu einem unendlich bunten Ozean. Dabei war sich Galeriemeister Jonas Glaser wenige Tage vor Beginn des Festes gar nicht so sicher, ob angesichts der vielen Arbeit überhaupt alles wie geplant klappen würde. Er kümmerte sich um die Rosenschau. Dafür musste aber erst einmal geklärt werden, wie es eigentlich im Paradies aussieht. Seine Interpretation: Sehr bunt und tropisch. Den Besuchern gefiel es. Sie konnten nicht nur Rosen, sondern auch Helikonien, Palmen und die Nationalblume Südafrikas, die Protea, bewundern.

Die Rosenschau war die erste Station der Ausstellung und sie enttäuschte nicht. Rosa und Lila waren die dominierenden Farben. Schon seit Mittwoch wurde gesteckt, geschnippelt und gewässert. Der Palmengarten hatte eigens für die Schau 7.000 Schnittrosen aus rund 25 Sorten bestellt. Dazu gesellten sich weitere 800 kleinere Topfrosen und 80 Hochstämme. Es wurde ein „Himmel aus Rosen“ gefertigt, der über kleinen Bachläufen und Teichen schwebte, teils in Glasflaschen und teils dekorativ an der Decke hängend. Damit sich die Blütenpracht bis zum Beginn der Ausstellung hielt, erfolgte am Dienstag eine Lieferung von 20 riesengroßen Eisblöcken. Freitag folgten noch einmal 20 davon. Eröffnet wurde die Rosenausstellung am Freitag von Rosemarie Heilig, Meike Steinhauer und Matthias Jenny. Rosemarie Heilig von den „Grünen“ ist Umweltdezernentin, Meike Steinhauer ist die amtierende „Steinfurther Rosenkönigin“ und Matthias Jenny Direktor des Palmengartens.

Nach der Eröffnung wurde gefeiert und lustgewandelt. Es gab ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Livemusik und Spaziergängen. Der Samstag stand ganz im Zeichen des Lichts. 10.000 Teelichte wurden an die Besucher verteilt, diese brachten aber auch säckeweise ihre eigenen Kerzen mit. Es ist Tradition, daraus einfallsreiche Figuren und Muster zu gestalten, die anschließend entzündet werden. Dazu gab es ebenfalls wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm, angefangen von Kindertanz über Rock bis hin zur HR4 – Party.

Um 23 Uhr dann der Veranstaltungshöhepunkt: das Feuerwerk über dem Weiher. Unter vielfachem Ahh! und Ohh! ließen sich die Festbesucher von der Pyroshow in den Bann ziehen.

Leider lief das diesjährige Lichterfest im Frankfurter Palmengarten aber nicht ganz ohne Pannen ab. Nach dem Feuerwerk fiel nämlich erst einmal der Strom aus. Auf die Stimmung wirkte sich das nur bedingt aus. Das Highlight hatte man gesehen und viele wollten sowieso nach Hause. Stressig wurde es lediglich für die Veranstalter, denn bis 8.30 Uhr am Sonntagmorgen ging nichts mehr. Aber dann konnte die Ausstellung doch noch einmal ihre Tore öffnen und planmäßig zu Ende gebracht werden.

Bildquelle: © Inessa Podushko / Pixelio.de

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Silvester und seine Schattenseiten

SONY DSCAm Jahresende vergisst man normalerweise alle seine Sorgen und feiert zusammen mit der Familie ins neue Jahr hinein. Man setzt sich zusammen an den Tisch, macht Fondue oder Raclette, und um Mitternacht schaut man sich zusammen bei einem Glas Sekt bei frostigen Temperaturen das Feuerwerk vor der Tür an. Manch einer beschließt aber auch mit seinem Partner in die Stadt zu gehen, und dort auf öffentlichen Plätzen zusammen mit Tausend anderen zu feiern. Genau diese öffentlichen Plätze sind in den letzten Jahren aber immer häufiger Orte, an denen es in der Silvesternacht zu Ausschreitungen kommt. Erst vor Kurzem veröffentliche die Polizei ein Schreiben, in dem genau dokumentiert ist, wo es überall in Deutschland zu Ausschreitungen an Silvester kam.

Ein Polizeisprecher sagt dazu: „Wir können schon festhalten, dass es in den letzten Jahren vermehrt am Neujahrabend zu Übergriffen kam. Die Gründe sind meist sehr unterschiedlich. Sicherlich spielt ein erhöhter Alkoholkonsum eine Rolle, denn viele der Feiernden sind alkoholisiert, und da kann es schnell schon einmal zu Angriffen kommen. Aber es gibt auch Menschen, die ohne den Alkoholkonsum gewalttätig werden, beispielsweise weil der Partner Schluss gemacht hat. Es sind ganz unterschiedliche Gründe, warum die Kollegen zum Einsatz müssen. Leider muss man auch sagen, dass es in den letzten Jahren auch immer bei diesen Angriffen mehr Verletzte gab.“ Beispielsweise in Dortmund, wo Silvester 2012 ein 25-jähriger aus Eifersucht mit einer Sektflasche einen Mann niederstreckte, der daraufhin schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Er hatte wahrscheinlich zu viel getrunken und hat wohl gedacht, ich will was von seiner Freundin. Das war natürlich so nicht wahr, auf jeden Fall hat er die Sektflasche genommen und sie mir mit voller Wucht an den Kopf geworfen. Ich bin erst im Krankenhaus wieder aufgewacht, Gott sei Dank ist außer einer Platzwunde und einer schweren Gehirnerschütterung nicht mehr passiert“, sagte das Opfer.

Solche Auseinandersetzungen sind keine Seltenheit, richtig gefährlich wird es allerdings erst dann, wenn die Beteiligten durch Feuerwerkskörper verletzt werden. „Verletzungen durch Feuerwerke erleben wir immer wieder. Gerade Böller sind dabei ein großes Gefahrenpotenzial, das man nicht unterschätzen sollte. Allein im vergangenen Jahr gab es 1500 zum Teil schwere Verletzungen durch Feuerwerkskörper. Entweder waren die entsprechenden Personen zu unvorsichtig oder es kam zu Ausschreitungen, weil Personen mit Feuerwerk beworfen wurden“, so der Polizeisprecher weiter. „Die Sicherheit der Bürger ist das Allerwichtigste und wir als Polizei sind natürlich bemüht, Schlimmeres zu verhindern, deswegen werden jetzt auch vermehrt Sicherheitskräfte an den öffentlichen Plätzen aufgestellt. Das ist sicherlich nicht so toll, aber es lässt sich nicht ändern.“ In einigen deutschen Großstädten wie Berlin, Köln, Hamburg oder Frankfurt wurden die Regeln sogar noch ein wenig verschärft. Hier wurden die Besucher vor dem Einlass erst einmal einer Leibesvisitation unterzogen, bevor sie das Gelände betreten durften. Bleibt zu hoffen, dass zumindest in diesem Jahr der Übergang ins Jahr 2014 ein wenig friedlicher als noch im letzten Jahr abläuft. Letzten Endes ist es genau das, was man sich doch wünscht.

Bildquelle: © Stefan Heerdegen / Pixelio.de

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Silvester in Holland feiern

625347_web_R_K_by_Wolfgang Dirscherl_pixelio.deWaren Sie schon mal in Amsterdam? Wenn nicht, dann sollte man das unbedingt nachholen, denn Hollands Hauptstadt kann man nicht nur zu jeder Jahreszeit besuchen, es lohnt sich, gerade an Silvester dort einmal für einen Kurzurlaub vorbeizuschauen. Allein die vielen Sehenswürdigkeiten in Amsterdam machen einen Besuch lohnenswert. Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein Besuch der Oude Kerk, denn sie ist eine der ältesten Kirchen in Amsterdam. Unbedingt anschauen sollte man sich auch den Königspalast und den Vondelpark. Wer sich für Geschichte interessiert, der kommt am Anne-Frank-Haus nicht vorbei und auch die Grachten mit ihren historischen Fassaden üben einen ganz eigenen Reiz aus. Kunstliebhaber gehen ins Reichsmuseum oder ins Van-Gogh-Museum, wer sich hingegen für exotische Tiere interessiert, der wird im Artis Zoo oder im Tropenmuseum fündig werden. Hier gibt es viele Tiere zu sehen und gerade der Artis Zoo hat den Vorteil, dass man ihn auch bei schlechtem Wetter besuchen kann.

Am Silvesterabend wird dann das neue Jahr mit einem fröhlichen „Gelukkig Nieuwjaar“ begrüßt, außerdem gibt es ein riesiges Feuerwerk über der Stadt. Will man um Mitternacht mitten drin sein, dann sollte man sich auf den Dam Square begeben. Hier treffen sich die meisten Menschen, um das neue Jahr verheißungsvoll willkommen zu heißen. Neben Tausenden Feierwütigen gibt es hier auch eine große Bühne, auf der Live Musik gespielt wird. Außerdem gibt es zahlreiche Stände, an denen man holländische Spezialitäten probieren kann. Für das leibliche Wohl ist also gesorgt. Besonders die niederländische Backware „Diebollen“ sollte man auf jeden Fall einmal probieren. Ein anderer großer Treffpunkt in Amsterdam ist China Town. Das Stadtviertel am Nieuwmarkt wird sowohl von Niederländern als auch von Chinesen bewohnt und die feiern Silvester traditionell immer etwas anders. Mit spektakulären Feuerspielen und bunten Raketen wird hier das neue Jahr eingeleitet. Ein großer chinesischer Drache läuft durch die Straßen entlang der Grachten und bietet so ein zauberhaftes Bild. Wer am Silvesterabend lieber allein sein will und es etwas romantischer mag, der sollte am Dam vorbeischauen, dem Vorplatz des königlichen Schlosses. Knapp vierhundert Jahre alt ist dieser Prunkbau und bietet eine herrlich romantische Atmosphäre für einen unvergesslichen Neujahrswechsel.

Wem nach dem Feuerwerk der Sinn nach Feiern steht, der ist in Amsterdam natürlich genau richtig. Hier gibt es unzählige Bars, Diskotheken und Clubs, in denen man bis in die frühen Morgenstunden tanzen und trinken kann. Erste Adresse für Feierwillige in Amsterdam ist der Rembrandtplein und der Leidsplein. Hier gibt es Restaurants, Cafés, Coffeeshops und Diskotheken. Auch das Nachtleben in Amsterdam lädt zum Verweilen ein. Es kann natürlich auch sein, dass man spontan zu einer Feier auf offener Straße eingeladen wird. Die Holländer sind weltoffen und haben keine Angst davor, neue Leute kennenzulernen. Wer Silvester in Amsterdam feiert, der wird auch schnell in eine heimische Tradition eingeführt, denn es ist Brauch, dass man am Silvesterabend „Oliebollen“ und „Krapfen“ isst. Man muss sich einfach von der Weltoffenheit der Stadt Amsterdam anstecken lassen, schöner kann man Silvester nicht feiern!

Bildquelle: © Wolfgang Dirscherl / Pixelio.de

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Silvesterreisen nach Asien

625346_web_R_K_by_Wolfgang Dirscherl_pixelio.deJedes Jahr mit der Familie Silvester zu feiern ist zwar schön, kann aber auf Dauer schon recht anstrengend und eintönig sein, denn Bleigießen und gemeinsames Fondue kennt man mittlerweile schon. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen über Weihnachten und Silvester auf Reisen gehen. Reiseziele gibt es genug, schließlich ist an Silvester überall etwas los. Egal ob Spanien, Holland, Italien, Kroatien oder im weit entfernten Asien, überall begrüßt man das neue Jahr ausgelassen und stets anders. Gerade die Menschen in Asien feiern den Jahreswechsel komplett anders als hierzulande.

Es beginnt schon damit, dass man in Asien nicht am 31.12. das neue Jahr begrüßt, sondern immer an einem anderen Tag. Man richtet sich nach dem chinesischen Kalender, und da kann es schon einmal sein, dass Silvester auf den 28.12 fällt. Aber nicht alle halten sich an den Kalender, in großen Teilen Thailands beispielsweise ist es inzwischen gang und gäbe, nach westlicher Tradition zu feiern. Wer in Thailand seinen Silvesterurlaub verbringen möchte, für den gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Wer auf der Suche nach Events oder Partys ist, der sollte Bangkok, der Hauptstadt Thailands einen Besuch abstatten. Hier gibt es zahlreiche Diskotheken, in denen man bis in die frühen Morgenstunden tanzen und feiern kann. Auch die asiatischen Inseln wie Koh Samui, haben eine ganze Menge zu bieten. Hier geht es zwar an Silvester ein wenig ruhiger zu, besonders beliebt sind aber romantische Abendessen am Strand sowie die kleinen Feuerwerke, die überall um Mitternacht auf den Inseln gezündet werden. Wer seinen Silvesterurlaub in Bangkok verbringt, der bekommt viele Anregungen, was man machen kann. Es gibt Dutzende Restaurants, Clubs und Diskotheken, die man besuchen kann. Es gibt sehr viele Insidertipps, mit denen die Silvesterreise und das Nachtleben in Bangkok noch aufregender werden. Schon seit Jahren sehr beliebt ist die Skybar Nest, hier gibt es neben einem reichhaltigen Dinner Büfett auch jedes Jahr eine sogenannte Countdown Party, bei der verschiedene DJs die Besucher mit ihrer Musik durch die Nacht begleiten. Die Skybar befindet sich im Fenix Hotel. Für Reservierung, Menü und Feier bezahlt man circa 2,500 Baht, was noch relativ günstig ist. Ebenfalls sehr zu empfehlen ist das „Bed Supperclub“. Stylishes Ambiente im Geiste des Summers of 69 verleihen dem Club ein unvergessliches Flair, auf insgesamt 19 Floors werden hier sowohl bekannte Hits als auch Retro Stücke gespielt.

Im letzten Jahr war auch im Imperial Queens Park Hotel eine ganze Menge los. Zwei Pools auf dem Hoteldach und vier Dancefloors klingen auf jeden Fall besser als Bleigießen mit der Familie. Wofür man sich letztendlich entscheidet, ist Geschmackssache, auf jeden Fall kann man sich sicher sein, dass ein solcher Silvesterurlaub in Asien auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben wird. Aber gibt es in Asien eigentlich spezielle Silvesterbräuche, die man begehen kann? Ja, einige Dinge gibt es, die in Asien an Silvester inzwischen zum Brauch geworden sind. So feiert man beispielsweise das Songkran, das Wasserfest. Hierbei werden Tausende Lampions angezündet und man bespritzt sich gegenseitig mit

Bildquelle: © Wolfgang Dirscherl / Pixelio.de

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Silvester 2012 in Hollywood

624617_web_R_K_by_Frank Lülsdorf_pixelio.deNicht nur in Deutschland wurden knallen am Silvesterabend ordentlich die Korken, auch in Hollywood feierten die Stars ausgelassen, und einige schlugen dabei sogar soweit über die Stränge, dass die Polizei kommen musste. Die bekannte und beliebte Schauspielerin Gwyneth Paltrow beispielsweise hatte keine Lust auf das kalte Winterwetter und flog am Silvesterabend zusammen mit ihrer Freundin, der Witwe von Nirvana Sänger Courtney Love, nach Abu Dhabi. Über Twitter postete sie ein Bild, wo beide in der Wüste stehen und zusammen auf das neue Jahr anstoßen. Außerdem gab Paltrow noch wichtige Tipps an alle, die unter einem Neujahrskater leiden. So riet sie allen, zuerst einmal eine Alka-Seltzer Tablette zu schlucken und dann eine Hydrotherapie durchzuziehen. Das würde den Kater in Windeseile vertreiben.

Ob sich Justin Bieber am Neujahrsmorgen über einen Kater beklagen musste, weiß man nicht, er hatte auch keine große Zeit, um zu feiern. Mit zahlreichen anderen Künstlern stand er nämlich auf der Bühne am Times Square und sang zusammen mit Carlos Santana vor Millionen von Zuschauern. Hinterher postete er ein Bild, das ihn und Selena Gomez auf einer Party zeigt, die war nämlich zeitgleich auf einem anderen Event in New York aufgetreten. Und auch Lady Gaga feierte Silvester 2012 in der Millionenmetropole. Natürlich erschien sie wieder in einem kuriosen Outfit, das für einige Hingucker sorgte. Nachdem auch sie am Times Square einige ihrer Lieder zum Besten gegeben hatte, sorgte sie für einen Aufreger, über den die Zeitungen in New York noch einige Zeit berichteten. Von der Bühne aus ging sie nämlich schnurstracks zu New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg und drückte ihm einen dicken Silvesterkuss auf den Mund. Hinterher twitterte sie: „Uns verbindet eine enge Freundschaft, nicht mehr und nicht weniger. Der Abend gestern war ein poetischer Wahn, einfach unglaublich!“ Überraschend ruhig feierte Jessica Alba zusammen mit ihrem Mann Cash Warren und ihren beiden Kindern, denn sie verschlug es auf eine kleine Insel in der Karibik. Nach nur fünf Monaten sah man sie bereits wieder mit einem knappen Bikini am Strand, und Reporter wunderten sich vor allen Dingen über die Figur der Schauspielerin. Auch Kevin Bacon zog es vor, in der Sonne das neue Jahr zu verabschieden. Zusammen mit seiner Frau Kyra Sedgwick und Freunden flog er auf die Ferieninsel Hawaii. Black Eye Peas Sängerin Fergie und Ehemann Josh Duhamel hingegen wollten wohl gegen Jahresende noch einmal richtig Geld ausgeben.

Sie feierten in Las Vegas, dort weihte Fergie auch gleich ihren neuen Club ein. Eine kalte und weiße Silvesternacht gab es für die Erfolgssängerin Rihanna. Die war nämlich auf eine Party ihres besten Freundes P. Diddy eingeladen worden, und der feierte im Bundesstaat Colorado, genauer gesagt im Skiort Aspen. Weitere Gäste auf der Party waren Star Jones, Gayle King und Vivicia A. Fox. Einen nicht ganz so schönen Silvesterabend hatte hingegen Hollywood Ikone Ellen Barkin. Die wurde nämlich von der Polizei attackiert, als sie auf dem Weg zu ihrem Apartment war. Warum die Polizisten sie angegriffen hätten, wüsste sie nicht, postete sie bei Twitter

Bildquelle: © Frank Lülsdorf / Pixelio.de

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Silvester wird immer teurer

625346_web_R_K_by_Wolfgang Dirscherl_pixelio.deIn der deutschen Hauptstadt Berlin finden ja bekanntlich jedes Jahr die größten Silvester Feierlichkeiten statt. Am Brandenburger Tor werden große Bühnen aufgebaut, Live Acts spielen rund um die Uhr und um Mitternacht wird dann ein gewaltiges Feuerwerk gezündet. So schön diese Events auch alle sein mögen, teuer sind sie auf jeden Fall. Und genau da fängt das Problem an, denn gerade in den letzten beiden Jahren hat der Kostenfaktor für Feuerwerk und Organisation extrem zugenommen, und der Berliner Senat reagierte mit Preiserhöhungen auf die wachsenden Ausgaben. So muss man sich als Tourist schon sehr genau überlegen, ob man Silvester in Berlin in einem Hotel verbringt. Kostet eine Übernachtung normalerweise 80 Euro pro Person, kann man zum Jahresende schon einmal das Doppelte auf die Rezeption legen.

In den letzten Jahren gab es immer mehr Events hier in der Stadt. Auch bei uns im Hotel werden die Silvestertage natürlich groß gefeiert, denn die Gäste wollen für ihr Geld was geboten bekommen. Und dann wird es natürlich auch schon einmal teurer“, sagte der Direktor eines größeren Hotels in Berlin. Auch Restaurants erhöhen die Preise an den Festtagen. Ein Restaurantbesitzer bringt es auf den Punkt. „Das Jahresende ist ein besonderes Event, zu dem Menschen aus aller Welt in die Stadt kommen. Und die wollen natürlich auch kulinarisch verwöhnt werden. Deswegen gibt es besondere Spezialitäten und davon eine Menge, und das ist nicht billig, und deshalb die Preiserhöhung. Aber die Gäste verstehen das, dafür kriegen sie ja schließlich etwas geboten!“ Und auch wenn die Preise in vielen Hotels über Silvester stark ansteigen, sind viele Zimmer bereits Wochen vorher ausgebucht. Auch wenn es um die Sicherheit an Silvester geht, musste Berlin im letzten Jahr tief in die Tasche greifen.

Über eine Million Menschen waren Silvester 2012 auf der Festmeile vor dem Brandenburger Tor und feierten bis in die späte Nacht. Dementsprechend hoch war auch das Polizeiaufkommen an diesem Abend. „Es ist schon eine ziemliche Arbeit, alles zu organisieren. Gerade so große Events benötigen eine besondere Sicherheitsvorkehrung, die Love-Parade hat uns gezeigt, wie wichtig es sein kann, vorbereitet zu sein“, sagte ein Polizeisprecher der Berliner Polizei. Größere Ausschreitungen gab es in diesem Jahr aber nicht und auch so sei alles ruhig verlaufen. „Es ist alles reibungslos verlaufen. Die Einsatzkräfte vor Ort mussten sicherlich einige Personen auflesen, die durch starken Alkoholkonsum aufgefallen waren, aber insgesamt können wir mit der Silvesternacht 2012 zufrieden sein.“ Obwohl das Jahr gerade erst begonnen hat, plant die Berliner Polizei aber schon für das nächste Silvester. „Die Planungsarbeiten laufen das ganze Jahr über auf Hochtouren. Wir koordinieren uns zusammen mit anderen Polizeistationen in und um Berlin, um für die Sicherheit der Bürger am Silvesterabend zu sorgen“. Ob am Ende dieses Jahres die Feierlichkeiten in der deutschen Hauptstadt auch wieder so viel Geld verschlingen werden, bleibt abzuwarten. Fest steht auf jeden Fall, dass die Stadt keine Kosten und Mühen scheuen wird, um ihren Besuchern ein unvergleichliches Silvester zu bescheren.

Bildquelle: © Wolfgang Dirscherl / Pixelio.de