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Demo mit Magnesiumfackeln, Schlagstöcken und Brandsätzen aufgelöst

483594_web_R_K_B_by_sigrid rossmann_pixelio.deDie Kinder trippeln ungeduldig hin und her, die Erwachsenen vergraben an dem doch recht kalten Tag ihre Hände tief in den Taschen. Stammen ihre roten Nasen von der Kälte oder von aufwärmenden Getränken mit Alkohol? Man weiß nicht. Alles wartet darauf, dass St. Martin hoch zu Ross das Zeichen zum Aufbruch gibt. Doch vorher müssen noch die Magnesiumfackeln und Laternen entzündet werden. Die gehören zwingend zu einem St. Martinsumzug dazu. In Gedenken an den Heiligen Martin ziehen die Kinder am Martinsabend in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in der Region Oberschlesien mit Laternen durch die Straßen. Das haben auch die Teilnehmer des geplanten Umzugs im Kölner Stadtteil Bickendorf vor. Doch alles kommt anders.

Endlich setzt sich der Zug in Bewegung. Die etwa 50 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren tragen mit großen Augen ihre Fackeln und Laternen vor sich her. Es erklingen Parolen wie „Rabimmel, rabammel, rabumm, bumm bumm!“ und „Sankt Martin, Sankt Martin“. Plötzlich tauchen von allen Seiten Polizisten auf. Die Kölner Polizei hat eine Hundertschaft losgeschickt, um die nicht genehmigte Kundgebung mit aller Konsequenz aufzulösen. Innerhalb weniger Minuten war dies gelungen. Aber nicht ohne Widerstand: Die widerspenstigen Kinder erwiesen sich als echte Kratzbürsten und setzten sich mit ihren Fingernägeln energisch gegen die Beamten zur Wehr. Auch Tritte gegen das Schienbein mussten einige Polizisten, die lediglich ihrer Pflicht nachgingen, einstecken. Insgesamt wurden 32 Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt, 17 Polizisten legten nach diesem brisanten Einsatz auf ihrer Dienststelle eine Krankschreibung vor.

Es wurden nicht nur Dutzende von Schlagstöcken mit Brandsätzen sichergestellt, die die Demonstranten mit sich führten, auch eine große Menge an Keksen wurde bei ihnen gefunden. Jene wurden unverzüglich in das kriminaltechnische Labor verbracht, um eine eingehende Untersuchung auf darin enthaltene, verbotene Substanzen vorzunehmen. Das Ergebnis der Analyse liegt allerdings noch nicht vor.

Die Demonstranten gaben sich auf Nachfrage als Besucher der Kindertagesstätte „Blaue Zwerge“ aus. Ob sie Mitglieder einer extremistischen Organisation sind, wird derzeit überprüft. Eine 43-jährige Frau, die sich als Leiterin der Gruppe zu erkennen gab, wurde festgenommen. Sie befindet sich zum jetzigen Zeitpunkt in Untersuchungshaft. Der Anführer der Demonstration, der Mann im St. Martinskostüm auf dem Pferd, entzog sich dem Zugriff der Polizei nur dadurch, dass er im vollen Galopp den Ort des Geschehens verließ. Die Fahndung nach Pferd und Reiter wurde unverzüglich in die Wege geleitet.

Die größten Teils noch minderjährigen Demonstranten wurden mittlerweile wieder in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben. Das natürlich nicht ohne Standpauke für Eltern und Kinder über den Umgang mit Pyrotechnik, der Anmeldungspflicht von Demonstrationen sowie einer eindringlichen Belehrung darüber, was derartig falsche Freunde für die Zukunft bedeuten können. Zu guter Letzt erging der Hinweis, dass man von Teilnahmen an Laternen- und Fackelumzügen zukünftig absehen sollte. Schließlich sei man nun polizeibekannt und beim nächsten Aufgreifen würde eine Strafe unausweichlich sein. Ein Großteil der Demonstranten zeigte nunmehr die gewünschte Reue, vielen von ihnen traten Tränen in die Augen und es wurden Entschuldigungen gestammelt. Über das zu erwartende Strafmaß für die volljährigen Demonstranten wurde bisher nichts bekannt. Man darf aber wohl davon ausgehen, dass diese nicht so glimpflich davonkommen werden.

Bildquelle: © sigrid rossmann / Pixelio.de

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Neueröffnung des Deutschen Spielzeugmuseums mit Konfetti und Zauberei

428443_web_R_K_by_Margot Kessler_pixelio.deMonatelang wurde hinter den verschlossenen Türen des Deutschen Spielzeugmuseums in Sonneberg gewerkelt. Die Räumlichkeiten wurden saniert und erweitert. Der Freistaat Thüringen sowie der Landkreis und die Stadt Sonneberg investierten allein vier Millionen Euro in den ersten Bauabschnitt. Zahlreiche weitere Förderer, Unterstützer und Spender gesellten sich hinzu, um das in die Jahre gekommene Museum zu modernisieren und im neuen Glanze erstrahlen zu lassen. Am 14. Juni 2014 ist es nun endlich soweit: Die älteste deutsche Spielzeugsammlung wird wieder für Besucher geöffnet. Ab 15 Uhr sind alle herzlich eingeladen, an der feierlichen Zeremonie teilzuhaben.

Der hochmoderne Anbau, der im Mittelpunkt des ersten Bauabschnitts stand, ist auch die neue Heimat der Schaugruppe „Thüringer Kirmes“. Es handelt sich dabei um eine preisgekrönte Weltausstellungsgruppe aus dem Jahre 1910. Mit ihr wird ein Kirchweihfest des 19. Jahrhunderts mithilfe von 67 lebensecht gestalteten Figuren nachgestellt. Während der Bauarbeiten im Museum wurde auch die Schaugruppe mit großem Aufwand restauriert. Möglich machten das die Einwohner aus Sonneberg und Umgebung. Sie spendeten und übernahmen Patenschaften, um den Fortbestand der Schaugruppe zu sichern. Aber das allein war nicht ausreichend. Damit die mittlerweile über 100 Jahre alten Figuren im Ausstellungsraum ideale Voraussetzungen für ein „langes Leben“ vorfinden, wurde ein Raum im Obergeschoss des Museums geschaffen, der höchsten klimatischen Anforderungen entspricht und so beschaffen ist, dass sowohl die Schaugruppe in ihrer ursprünglichen Größe und der früheren Anordnung als auch die Besucher der Ausstellung ausreichend Platz haben.

Neben dem Anbau wurde in einen neuen Servicetrakt und einen zeitgemäßen Museumsshop investiert. Der Neubau hat durch zwei Brücken einen direkten Anschluss an das historische Museumsgebäude und die ehemalige Handelsschule. Der gesamte öffentliche Bereich des Geländes ist nunmehr barrierefrei. Alle Geschossebenen sind problemlos erreichbar.

Das Museumsfoyer ist den beliebtesten Ausstellungsstücken vorbehalten. Hier stehen die mechanischen Werbefiguren, die aus der Zeit von 1890 bis 1920 stammen. Bevor der Besucher zum Rundgang aufbricht, bekommt er durch einen Einführungsfilm umfassende Informationen vermittelt. Auf eine große Leinwand werden Fotografien von Sonneberg um 1900 projiziert.

Mit der Neuerrichtung des Museumsgebäudes ging zugleich eine Überarbeitung der Ausstellung im historischen Museumsgebäude einher. Die Sanierung und Umgestaltung des Gebäudes ist erst für einen späteren Bauabschnitt vorgesehen, dennoch dürfen sich die Museumsgäste über einige Neuerungen freuen. Die dort befindliche Dauerausstellung wurde um einige Exponate ergänzt. Kinder und Erwachsene können sich nunmehr hautnah auf eine Zeitreise durch die Kulturgeschichte des Spielzeugs begeben. Gleich zwei Spielbereiche wurden dafür im Deutschen Spielzeugmuseum eingerichtet. Neu ist der von Hans Georg Kellner gestaltete Bereich „Kinder Kaos Kirmes“. Der von Renate Müller und Bernd Rückert konzipierte klassische Spielbereich ist zwar nicht neu, dafür gab es ein paar neue Spielobjekte.

Um 15.10 Uhr beginnt die Eröffnungsfeier im Außenbereich des Museums mit Roland Spielmanns Kinderzauberei, wo sicher auch Konfetti zum Einsatz kommen wird und strahlende Kinderaugen garantiert sind. Ab 15.30 Uhr wird dann das Museum für den Publikumsverkehr geöffnet. Bis 22 Uhr dürfen sich die Gäste auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das im Außen- und Innenbereich des Museums sowie im Festzelt auf dem Juttaplatz geboten wird. Konzerte und Theateraufführungen der einheimischen Schulen befassen sich mit der Geschichte des Spielzeugs und der Stadt Sonneberg. Sie geben dieser mit Gesang, Musik und Tanz einen nicht alltäglichen Rahmen. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat ebenfalls ihr Kommen angekündigt.

Bildquelle: © Margot Kessler / Pixelio.de

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Alkohol und Silvester – Warum 2012 noch mehr gefeiert wird als im letzten Jahr

Es dauert nicht mehr lange, dann werden überall auf der Welt wieder die Korken knallen und die Raketen in den Himmel schießen. Viele werden mit ihrem Sturmfeuerzeug Böller anzünden, um das alte Jahr zu verabschieden und einige werden bei einem Gläschen Sekt wehmütig ins letzte Jahr zurückblicken.

Gerade an Silvester wird aber nicht nur Sekt getrunken, sondern auch viele andere alkoholische Getränke, denn man feiert ausgelassen ins neue Jahr und vergisst dabei schon einmal, wie viel Alkohol man eigentlich verträgt. Am Neujahrsmorgen ist dann natürlich das Geschrei groß, denn heftige Kopfschmerzen und Übelkeit sind nicht selten. Dann ist es gut, wenn man weiß, was man gegen den Kater danach tun kann.

Zuerst einmal kann man schon am Abend, wenn man feiert, ein Stück weit vorsorgen. So sollte man fettreiches Essen zu sich nehmen, um eine gute Grundlage zu schaffen. Wenn es dann an den Alkohol geht, dann ist es wichtig, dass man nicht alles durcheinandertrinkt. Und noch einen Rat sollte man beherzigen, nach jedem Glas Alkohol ein Glas Mineralwasser zu trinken. Das reduziert die Alkoholaufnahme und der Körper trocknet nicht aus. Nüsse oder Nudelsalat sollten auch gegessen werden, denn sie liefern Energie für den weiteren Abend.

Wer mag, der kann auch vor dem Feiern noch eine Dose Thunfisch mit Öl oder eine Lasagne essen, denn das fettreiche Essen bindet den Alkohol im Körper. Alkohol hat die Eigenschaft, dass er zwar schnell im Körper aufgenommen wird, aber nur langsam abgebaut werden kann. Kopfschmerzen und Übelkeit sind die Folge. Falls man am nächsten Morgen trotzdem Kopfschmerzen hat, dann hilft meist ein sauer salziges Frühstück am Neujahrsmorgen, um dem Kater vorzubeugen.

Zumindest in diesem Jahr kann man davon ausgehen, dass viele Menschen wieder diesen obligatorischen Kater haben werden, denn die Veranstalter in den Städten in Deutschland rechnen mit einem wahren Silvesterboom. Die Leute lieben es einfach, auf die Straße zu gehen und dort zusammen mit anderen zu feiern.

Allein letztes Jahr verzeichnete die Hauptstadt Berlin einen neuen Rekord, denn auf der zwei Kilometer langen Partymeile feierten Millionen von Menschen ausgelassen am Brandenburger Tor. Zum Jahreswechsel 2011/2012 werden noch mehr Gäste erwartet und die großen Städte bereiten sich auf einiges vor. Zusätzliche Sicherheitskräfte werden dafür sorgen, dass es in den Städten ruhig verläuft. „Die Menschen sollen zwar ausgelassen Silvester feiern, Sicherheit ist aber dennoch das Wichtigste, denn wir wollen nicht, dass es zu Ausschreitungen kommt“, sagte ein Sprecher der Stadt Berlin. In den letzten Jahren sei es immer ruhig geblieben und kleinere Verletzungen durch Böller oder Raketen seien Gott sei Dank nicht so viele vorgekommen. Gerade an Silvester kommt es immer wieder zu teilweise schweren Unfällen, weil die Feiernden nicht aufpassen. Oft genug kam es schon zu schweren Verletzungen durch Verbrennungen, weil Raketen und oder Böller zu lange in der Hand gehalten wurden. Auf den öffentlichen Plätzen ist das Schießen von Raketen mittlerweile verboten, da die Verletzungsgefahr einfach zu groß ist.

Bildquelle: Paul-Georg Meister / Pixelio

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Silvester – jedes Jahr aufs neue

Auch in diesem Jahr gibt es in den Westfalenhallen in Dortmund ein rauschendes Fest, zu dem jeder herzlich eingeladen ist. Unter dem Motto „Golden Moments“ feiern viele Menschen in einer atemberaubenden Atmosphäre den Jahreswechsel. Seien auch Sie dabei, wenn um Mitternacht die Sektkorken knallen, und lassen Sie sich überraschen, was die Veranstalter alles für Sie geplant haben. Soviel sei schon einmal gesagt, es wird zumindest vom musikalischen Angebot so einiges für die Besucher geboten. Bekannte Entertainer wie Markus Prandzioch und Guido Westermann sorgen für den richtigen Beat am letzten Abend des Jahres, dazu gibt es wie immer das beste Essen und ein gigantisches Feuerwerk.

Wer also dabei sein will, der sollte sich bereits schon jetzt um Karten bemühen, denn wie schon in den letzten beiden Jahren, waren die Plätze in der Westfalenhalle sehr schnell ausverkauft. Vorverkaufskarten kann man sich im Internet besorgen. Tanzen Sie ins neue Jahr hinein und erleben Sie ein ganz besonderes Silvester. Wie schon im letzten Jahr wird der Saxophonist Nikolay Kasakov Sie auf dieses große Event einstimmen. Und natürlich wird es noch eine ganze Menge mehr an Programm Punkten geben. Man darf gespannt sein, was da alles an Silvester passiert.

Der Geschäftsführer Frank Weeke ist wie jedes Jahr sehr positiv gestimmt, wenn es um die Silvesterfeier in den Westfalenhallen geht. Es werde wie immer ein rauschendes Fest geben, das man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte! Vor zwei Jahren sah es mit den „Golden Moments“ an Silvester noch ganz anders aus. Da nämlich machte die Finanzkrise alle Feierlichkeiten zunichte. Im Jahr 2011 erwarte man aber wieder ein volles Haus. Und natürlich gehört zu einem vollen Haus auch ein entsprechendes Programm.

Gerade der DJ Guido Westermann zählt zu einem der ganz Großen seiner Zunft. Er ist schon zu einem festen Bestandteil der Silvester Feiern in den Westfalenhallen geworden und verzaubert das Publikum jedes Mal auf das Neue mit Coldplay, Freddie Mercury, Marius Müller Westernhagen, Elvis oder Robbie Williams. Auch für die richtige Licht- und Tontechnik wird wie jedes Jahr gesorgt werden. Also warum noch lange überlegen? Feiern Sie Silvester in den Westfalenhallen und erleben Sie „Golden Moments“ zusammen mit Freunden und der Familie. Es wird ein unvergessliches Erlebnis werden, soviel steht fest.

Übrigens, wenn Sie sich jetzt schon erkundigen, dann können Sie vielleicht das eine oder andere Schnäppchen in einem der zahlreichen Hotels in der Nähe ergattern. Die lassen sich nämlich an Silvester immer was ganz Besonderes einfallen und bieten den Besuchern neben einem riesigen Silvesterbüffet auch noch eine günstige Übernachtung an, mit allem Drum und Dran. Ein Blick ins Internet kann sich also auf alle Fälle lohnen. Die Eintrittspreise für die Silvester Feier in den Westfalenhallen ändern sich übrigens nicht. Bereits mit 24,- Euro kann man sich bis ins neue Jahr bei Tanz und guter Musik zusammen mit anderen amüsieren. So wird Silvester garantiert auch in diesem Jahr zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Bildquelle: Claudia Hautumm

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Jetzt schon Böller für Silvester kaufen

Es ist ja eigentlich noch zu früh, um an Silvester zu denken, denn schließlich haben wir gerade Ende Juli und befinden uns mitten im Hochsommer. Aber tatsächlich gibt es „Verrückte“ die sich überlegen, jetzt schon die Böller für Silvester zu kaufen und bunkern, damit man sich nicht am Ende des Jahres mit den Resten zufrieden geben muss.

Es scheint doch schon etwas übertrieben, die Raketen und Böller schon jetzt zu kaufen, denn schließlich ist es noch gut 5 Monate hin bis zum nächsten Jahreswechsel. Außerdem gibt es doch zahlreiche Veranstaltungen, auf denen man Böller und Raketen sehen oder auch selber zünden kann, wenn eine entsprechende Genehmigung vorliegt.

Warum also soll man sich schon jetzt die Feuerwerksartikel kaufen, die dann irgendwo herumliegen und Platz wegnehmen.

Eines kann man aber sicherlich schon machen, um sich vorzubereiten: Einen Blick in den Shop werfen und schauen, welche Böller und Raketen es eigentlich alle gibt und ein schönes Feuerwerk entzünden würden. Diese kann man sich vormerken und dann zum gegebenen Zeitpunkt bestellen. Und wer schöne Bilder oder Videos von gezündeten Raketen und Böllern sehen möchte, der kann sich diese auch im Shop ansehen und schon von Silvester träumen, wenn andere noch in ihrem Sommerurlaub oder die Erinnerungen daran noch frisch sind.

Ist die Zeit gekommen, sich um die Silvesterraketen und Böller zu kümmern und eine tolle Party zu veranstalten, kann man sich auch einige hilfreiche Tipps holen oder sich sogar überlegen, einen Urlaub zum Jahreswechsel zu machen und eine der Silvester Hütten zu besuchen.

Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / Pixelio

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Demonstration mit Rauchbombe beendet

Es ist schon irgendwie seltsam, aber auch normal, dass bei weltweiten Veranstaltungen immer irgendetwas passieren muss. So natürlich auch bei der WM 2010 in Südafrika. Das Spiel Deutschland gegen Australien in Durban war ein voller 4:0 Erfolg für die deutsche Nationalmannschaft. Aber diese Freude teilten nicht alle, sondern waren mit anderen Dingen, wie ihren Löhnen beschäftigt. So ist es in den Stadion Katakomben in Durban zu Auseinandersetzungen gekommen, die leider nicht ohne handgreifliche Tätigkeiten ablief. Es haben etwa 100 Mitarbeiter vom Ordnungsdienst lautstark demonstriert. Es ging gegen die Bezahlung ihrer Dienste, die angeblich unterbezahlt sein sollen. Es gab tumultartige Szenen, die sich abspielten und die Polizei musste eingreifen.

Als das Risiko einer Eskalation anstand, wurde von der Polizei eine Rauchbombe gezündet. Diese sollte die Demonstranten im Zaum halten. Es hat rund 20 Minuten gedauert, bis die Polizei die Kontrolle hatte. Glücklicherweise ist bei diesen Auseinadersetzungen niemand verletzt worden. Auch ha die Polizei keinen der Ordnungsdienstmitarbeiter festgenommen.

Die Rauchbombe scheint die aufgebrachte Meute erschreckt zu haben, denn sonst hätte sicherlich noch Schlimmeres passieren können.

Die Mannschaften haben, so wie es scheint, nichts von dem ganzen mitbekommen, zumindest hat sich dazu keiner geäußert. Jetzt bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass es nicht wieder solche Ausschreitungen gibt und schließlich haben die Mitarbeiter schon vor Arbeitsbeginn gewusst, was sie verdienen werden. Warum also der ganze Aufstand, den man sich sicherlich hätte sparen können.

Foto: Siegfried Bellach / Pixelio

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Essen gegen WSV Borussia

flammende_sterne_01Die Essener besiegten am 29. April 2009 den WSV Borussia mit 2:1, doch ein wirklich schönes Spiel konnte es nicht genannt werden, denn da sind die Fans schon besseres gewöhnt. Jedoch war das den Essener Fußballspielern egal. Die Essener konnten ihren Einzug in das Finale des Diebels-Niederrheinpokals feiern. Der RWE-Trainer Ernst Middendorp war mit dem Ergebnis vollauf zufrieden, jedoch sei noch Spielraum für Verbesserungen vorhanden. So lautete jedenfalls seine Aussage über das Spiel. Ernst Middendorp konnte sich zum ersten Mal mit seinen Spielern identifizieren, nach den desolaten Vorstellungen sprach er erstmals von „wir“. Des betonte er besonders in einem Interview. Genauso wusste er, dass er kein Wunder zu sehen bekam, denn Wunder sehen anders aus.

Nur die 1.200 Fans, die aus Wuppertal angereist waren, ließen ein Feuerwerk los. Sie hatten sich extra für das Spiel Bengalos mitgebracht und zündeten diese. Doch ihre heißgeliebte Mannschaft blieb den Beweis schuldig, dass sie der gegnerischen Mannschaft überlegen ist. Das Stadion war mit 6.433 Zuschauern besucht, die sich das Spiel ansahen. Der Gäste-Coach Uwe Fuchs war etwas missmutig über den Ausgang des Spiels. In einem Interview sagte er, dass die Essener Mannschaft bedingungslos von der ersten Sekunde des Spiels an gefightet haben und somit seinen Spielern den Schneid nahmen. Durch ihre Reinsteigerung haben sie das Spiel verdient gewonnen. Jedoch ist das für seine eigene Mannschaft ein herber Rückschlag für die bevorstehende Saison.

Doch die Wuppertaler Fans ließen sich die Laune nicht verderben, sie ließen ihr kleines Feuerwerk los und feierten auf ihre Art die geliebte Mannschaft. Vielleicht gibt es bei den Essener Fans auch bald ein Feuerwerk und zwar dann, wenn im Endspiel der VfB Speldorf bezwungen wird. Dann nämlich käme die Essener Mannschaft in die erste Halbrunde des DFB-Pokals. Das wäre dann ein guter Grund ein Feuerwerk mit Raketen und Bengalos zu zünden.

Foto: © borntaler / PIXELIO

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Feuerwerk Unfall beim Kindergeburtstag

Ein Kindergeburtstag ist eine tolle Sache – aber wer haftet, wenn es mit einem Tischfeuerwerk zu einem Unfall bei einem der geladenen Kinder kommt? Ein Tischfeuerwerk kann gefährlich werden, wenn man kurz nicht aufpasst. Und auch außerhalb vom Tischfeuerwerk können Unfälle passieren, beispielsweise bei einer aufregenden Schatzsuche, die im Freien stattfindet, oder auch beim Topfschlagen in den eigenen vier Wänden. Die wenigsten Eltern bedenken, dass Haftungsschäden bei einem harmlosen Kindergeburtstag geklärt werden müssen; natürlich insbesondere, wenn der Geburtstag mit einem Feuerwerk – und sei es nur ein Tischfeuerwerk – verbunden wird.

Zerkratzen die Kinder in ihrer überschwänglichen Art vielleicht sogar das Auto des Nachbarn, kann die Geburtstagsfeier ungeahnte finanzielle Aufwände fordern. Noch schlimmer kann es werden, wenn ein kindlicher Geburtstagsgast voller Freude auf die Straße rennt und von einem fahrenden Auto erwischt wird. Wer haftet in solchen Fällen? Experten geben an, dass ausschließlich für alle entstehenden Schäden – ob Feuerwerk oder zerkratztes Auto – die Eltern des Geburtstagskindes haften. Die Gäste werden zur Geburtstagsfeier schriftlich oder mündlich eingeladen und das hat zur Folge, dass die Eltern des Geburtstagskindes die Haftung für die Gäste übernehmen. Es lohnt sich, für solche Schäden eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Nicht nur die eigenen Kinder werden vor Schäden durch ein Tischfeuerwerk oder andere Gefahren auf dem Kindergeburtstag geschützt, sondern generell alle Kinder, für die man an diesem Tag die Aufsichtspflicht übernimmt. Ist man kurz mal in einem anderen Raum, um vielleicht die Geburtstagsgeschenke zu holen, verletzt man seine Aufsichtspflicht nicht. Um auf Nummer Sicher zu gehen, lohnt sich der Abschluss der Versicherung.

Foto: © Thomas Blenkers (Cujo220505) / PIXELIO

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Feuerwerk zur Hochzeit – fernöstliche Tradition

[youtube 0wPk7jlm4JY]Als Alternative zum traditionellen Hochzeitsfeuerwerk gibt es die chinesischen Himmelslaternen. Sie hatten bislang ihre Vorteile zum Hochzeitsfeuerwerk, denn sie würden keine Genehmigung brauchen, um sie an dem Tag der Tage in das Firmament aufsteigen zu lassen. Der Brauch, an den Hochzeiten ein Feuerwerk oder die chinesischen Himmelslaternen steigen zu lassen, liegt in China. Hier sagt man, dass die besten Wünsche für die frisch Vermählten in die Weiten des Himmels aufsteigen sollten, um in Erfüllung zu gehen.

Nun kristallisiert sich langsam heraus, dass die chinesischen Himmelslaternen gänzlich verboten werden sollen – womit dann wieder das traditionelle Feuerwerk an einer Hochzeit an Bedeutung gewinnen würde. Hier braucht man zwar eine Genehmigung, um ein Hochzeitsfeuerwerk zu zünden, allerdings ist es grundsätzlich durchführbar. Die Ballons hingegen sind bereits in einigen Bundesländern verboten worden, weil Gefahren in ihren lauerten.

Bis zu 500 Meter können die Himmelslaternen aufsteigen und hier etwa fünf bis 20 Minuten verharren. Allerdings weiß man nicht, wie die Himmelslaternen in der Luft reagieren, man kann sie nicht steuern. Das ist ein Vorteil an dem Feuerwerk, denn dieses steuert dahin, wo man hinzielt. Daraus würden sich Gefahren ergeben, die eingangs vielleicht nicht erkenntlich scheinen.

So wurde ein allgemeines Verbot für die Himmelslaternen ausgesprochen, wenn sie in der Nähe von Flughäfen oder –plätzen gestartet werden sollen, so die Deutsche Flugsicherung. Gerade in den sommerlichen Monaten bestünde Gefahr, wenn freie Flächen, Felder oder Gebäude in der Nähe seien. Um sich den Ärger mit den Himmelslaternen zu sparen, sollte man für die Hochzeit doch zum Feuerwerk greifen.

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Rechtliches zum Thema Feuerwerk

Für den Umgang mit einem Feuerwerk besagt der Gesetzgeber, dass man eine Sorgfaltspflicht voraussetzt. Ein Feuerwerk ist mit Gefahren verbunden und wurde deshalb in verschiedene Gefahrenklassen eingeteilt. Besonders um diese Jahreszeit, wenn bald die Feuerwerkskörper Einzug in die Geschäfte halten, sollten nicht nur besorgte Eltern, sondern auch Jugendliche sowie die Geschäfte, die verkaufen, in die rechtliche Lage für Feuerwerke eingeweiht sein. Rechtliches zu Feuerwerk ist wichtig zu wissen, denn alle Beteiligten können im Falle eines Falles zur Rechenschaft gezogen werden und müssen sich verantworten. So gehört auch die Sorgfaltspflicht in die Kategorie „Rechtliches zu Feuerwerk“ und diese Pflicht gilt es, einzuhalten, um mögliche Gefahren für sich und andere zu vermeiden. Die Sorgfaltspflicht in Bezug auf Rechtliches zu Feuerwerk wird vom Gesetzgeber ernst genommen und ist deshalb auszuführen. Zunächst besagt die Sorgfaltspflicht beim Feuerwerk, dass die Gefahr für Dritte ausgeschlossen sein muss – nach bestem Wissen und Gewissen. Dass Jugendliche gerne mit gefährlichen Böllern in Menschenansammlungen werfen, wirkt also der Sorgfaltspflicht gänzlich entgegen. Der Bundesgerichtshof geht, wenn etwas beim Feuerwerk passiert, grundsätzlich davon aus, dass der Zündende etwas fehlerhaft gemacht habe und dadurch ein Unfall passiert ist. Das bedeutet: Derjenige, der das Feuerwerk zündet, ist in der Beweispflicht.

Diese Regelung wurde nun gelockert, sodass sie nur innerhalb des Jahres gilt. Zu Silvester ist es Brauchtum, dass fast jeder – so auch Anfänger in der Pyrotechnik – zum Feuerwerk greifen und doch des Öfteren unbedarft damit umgehen. Natürlich sollte man auch hier niemanden wissentlich gefährden, aber in die Sorgfaltspflicht für Feuerwerke fällt die Silvesternacht nicht.

Foto: © Gerd Altmann(geralt) / PIXELIO