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Eine Rauchbombe wird zum Störfaktor

Wenn ein Spiel ansteht, kommt es viel zu häufig zu Störungen durch eine Rauchbombe. Warum aber machen Fans dieses, denn eigentlich soll das Spiel ein Vergnügen ohne Ärger sein.

Wenn ein Fußball- oder Eishockeyspiel ansteht, freuen sich die Fans, sie kaufen Karten und gehen ins Stadion. Aber viel zu häufig passiert es, dass es zu Störungen durch eine Rauchbombe kommt und der Anpfiff des Spiels sich verzögert.

Schließlich bleibt es oft nicht bei einer Rauchbombe, denn gleich mehrere Fans zünden diese. Dann kommt es häufig dazu, dass nicht nur die Fan-Tribühnen im Rauch versinken, sondern auch das ganze Spielfeld vernebelt ist.

Viel schlimmer wird es, wenn diese Rauchbomben dann auch noch in Richtung Spielfeld geworfen werden, denn das kann den Spielern zum Verhängnis werden, wenn diese solche abbekommen. Es ist im Grunde nur halb so schlimm, wenn eine Rauchbombe vor Beginn eines Spiels gezündet wird, denn dann verschiebt sich der Anpfiff meist nur um einige Minuten. Passiert dies aber während einer laufenden Halbzeit, kommt es oft zu Randalierungen, weil sich auch die anderen Fans gestört fühlen.

Warum aber machen die Fans so etwa und was bringt es ihnen, wenn sie das Spielfeld und die Zuschauertribühnen einnebeln? Die Frage konnte bisher keiner beantworten, denn meist ist es nicht möglich, den Verursacher zu stellen und wenn doch, gibt es meist keine plausiblen Gründe für die Tat. Vor allem haben die Vereine bei solchen Vorkommnissen meist den Schaden, denn diese bekommen hierfür eine saftige Geldstrafe. Der Grund liegt darin, dass die Security beim Einlass die Personenkontrollen nicht scharf genug durchgeführt haben und es Fans möglich war, die Rauchbombe mit ins Stadion zu schmuggeln.

Es kann jedem eigentlich nur der gute Rat gegeben werden, sich das Abbrennen der Rauchbombe bis Silvester aufzuheben, denn dann ist es erlaubt. Wird man vorher dabei erwischt, kann es teuer werden.

Foto: David Stichling / Pixelio

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