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„Rhein in Flammen“ startet wieder mit großem Feuerwerk

610928_web_R_K_by_Lutz Stallknecht_pixelio.de (2)Ganze drei Tage wurden in vielen Ortschaften entlang der „Rhein in Flammen“ – Route von Linz nach Bonn gefeiert. Die Veranstaltungsreihe startete hier traditionsgemäß und zahlreiche Gemeinden nahmen das zum Anlass, um ausgelassen zu feiern. Das bis auf wenige Ausnahmen herrliche Wetter tat sein Übriges dazu.

Auf der zu Bad Honnef gehörenden Insel Grafenwerth wurden an den drei Veranstaltungstagen mehr als 20.000 Besucher gezählt. In Neuwied und dem Siebengebirge waren ebenfalls zahlreiche Menschen unterwegs, um den Einladungen der verschiedenen Veranstalter zu folgen. Die Große Königswinterer Karnevalsgesellschaft war zum Beispiel dabei. Sie hatte auf den Markt geladen. Wichtig war natürlich an allen Orten ein ungehinderter Blick auf den Schiffskorso, der sich über den Rhein bewegte. Und eine gute Sicht auf das Feuerwerk. Bei den geradezu perfekten Witterungsbedingungen passte das alles. Am Ulanendenkmal oberhalb von Rhöndorf, an der Rheinpromenade von Remagen und entlang des Rheinufers trafen schon Stunden vor dem Spektakel die Menschen ein, um sich den besten Platz für das Feuerwerk zu sichern.

Doch noch war es nicht soweit. Dafür heizten Bands wie „Pardy“ und die „PolkapoyZ“ den Besuchern ein und verbreiteten Volksfeststimmung. Insgesamt traten an den drei Tagen in der Rheinauen über 50 Bands auf drei Bühnen auf. Bereits am Freitag wurde der Rekord von 25.000 Besuchern aufgestellt. Dabei war der eigentliche Höhepunkt, nämlich der vorbeiziehende Konvoi der festlichen beleuchteten Schiffe, über denen ein spektakuläres Feuerwerk aufsteigt, erst für den Samstag vorgesehen. Aber auch an diesem Tag mangelte es nicht an Schaulustigen. 120.000 Menschen wollten sich diesen einmaligen Anblick nicht entgehen lassen. Allein 90.000 von ihnen bevölkerten die Wiesen links des Rheins. Bei diesen Zahlen ist es nur allzu verständlich, dass manche bereits Stunden vorher zur Platzsuche eintrafen.

Udo Schäfer, Geschäftsführer der Tourismus & Congress GmbH in Bonn, sieht „Rhein in Flammen“ als „touristisches Aushängeschild der Region“. Nicht nur Einheimische können sich dafür begeistern. Die Plätze auf den Schiffen sind bereits Monate vorher ausgebucht. Und der Andrang an Land ist nicht minder groß.

Eröffnet wurde die große Feuerwerkshow mit dem Linzer Feuerwerk. Weiter ging es mit der Show von Pyrotechniker Michael Tillmann über Remagen. Der nächtliche Himmel erstrahlte in allen erdenklichen Farben und entlockte den Besuchern so manch entzückten Ausruf. In Remagen war ebenfalls ein weiteres Highlight der Pyroshow zu sehen: Aus Licht wurde die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Ludendorff-Brücke zumindest für einen Abend wieder aufgebaut. Sie wurde von den Schiffen auf dem Weg nach Bonn durchquert. Umgesetzt wurde die Idee der Lichtbrücke von dem Unternehmen „Showtime“ aus Mondorf. Dieses bediente sich dafür der Hilfe von sogenannten „Spacecannons“. Die Lichtkegel derselben waren kilometerweit zu sehen. Frank Asbeck, der Chef von Solarworld, wollte ebenfalls seinen Beitrag zu „Rhein in Flammen“ leisten und ließ von Schloss Marienfels aus ein privates Feuerwerk in den Himmel steigen. Da verloschen gerade nach 20 Minuten die letzten Raketen über Grafenwerth. So bekamen die Schiffspassagiere und die Gäste an Land noch einmal ein Extra-Schauspiel geboten.

Am Ende waren sich wieder einmal alle einig, dass die erste Etappe von „Rhein in Flammen“ ein voller Erfolg war. Am ersten Samstag im Juli geht es weiter, und zwar von Niederheimbach nach Bingen und Rüdesheim. Auch da wird es wieder ein großes Feuerwerk geben, das durch die festlich geschmückten Schiffe auf dem Rhein seine Abrundung findet.

Bildquelle: © Lutz Stallknecht / Pixelio.de

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Krönung des Bergfests in Regenstauf ist ein Feuerwerk

616433_web_R_K_by_Lutz Stallknecht_pixelio.de (2)Die Vorbereitungen für das Bergfest im oberpfälzischen Regenstauf laufen auf Hochtouren. Vieles ist bereits erledigt, doch mindestens ebenso viele Arbeiten stehen noch an für das große Fest am 3. und 4. Juli auf dem Schlossberg. Gleich drei Veranstalter sind für die Organisation desselben verantwortlich.

Das Regenstaufer Bergfest geht in diesem Jahr in die dritte Runde. Einer der Höhepunkte wird ein brillantes Feuerwerk am Samstagabend sein. Das Feuerwerk ist Bestandteil der alljährlichen Theateraufführung im Rahmen des Bergfestes. Ihre Gestaltung liegt in den Händen des dramatischen Clubs „Die Regentaler“ 1908 e. V. Am Samstag ab 21 Uhr können sich die Festbesucher vom schauspielerischen Können der Darsteller überzeugen. Dafür wird jedes Jahr in die Geschichte eingetaucht. So wurden schon Hexenprozesse abgehalten und auf der Geisterburg Stockenfels Bier gemixt.

Regisseurin der diesjährigen Aufführung ist Bianca Vogel. Sie verrät bereits im Vorfeld, dass diesmal alles ein wenig anders sein wird und vor allem ohne Bühne stattfindet. Die Schauspieler agieren mitten unter dem Publikum beziehungsweise direkt davor. Das Stück trägt den verheißungsvollen Titel „Das Brillantfeuerwerk“ und stammt von Karl Valentin. Da passt das am Ende tatsächlich in die Höhe steigende Feuerwerk ausgesprochen gut als Abschluss. Der Regenstaufer Bürgermeister Siegfried Böhringer versichert, dass diesbezüglich keine Kosten und Mühen gescheut wurden. Die Profis der Pyrotechnik werden sich richtig ins Zeug legen, um den Nachthimmel in allen erdenklichen Farben zum Leuchten zu bringen. Das wird gegen 22 Uhr der Fall sein.

Das Bergfest in Regenstauf gilt als ein Besuchermagnet. Der Ort liegt mitten im Wald auf einem Massiv aus Granit. Wer Ruhe und Erholung sucht, wird sie hier finden. Der Schlossberg von Regenstauf ist mit seinem Aussichtsturm und seiner Gaststätte ein beliebter Ausflugsort für Erholungssuchende. Leider fehlt das Schloss, was der Name eigentlich verspricht. Dafür gibt es Natur pur und genau das spiegelt sich im Motto des Bergfests wider. Der Ideengeber des Festes, Marcus Spiegel, der gleichzeitig Fachmann für Tourismus ist, möchte Mensch und Natur in Einklang bringen. Da kommt die bayerische Gemütlichkeit genau richtig. Bei süffigem dunklem Bier sowie einer zünftigen Brotzeit kann die ausgesprochen schöne Natur genossen werden und der Blick ganz entspannt in die Ferne schweifen.

Von Langeweile kann dennoch keine Rede sein. Der Bergverein Regenstauf, die Theatergruppe und der Markt Regenstauf haben wieder einmal ein abwechslungsreiches Programm für die Besucher auf die Beine gestellt. Am Freitag ist die „Nacht der Bands“. Dann kann es zeitweise doch mal etwas lauter werden. Die Regensburger Band „Midlife Crisis Ltd.“ lädt die Gäste ab 20 Uhr zum Stimmungsabend ein. Da könnte das Motto Mensch und Natur im Einklang ein wenig in den Hintergrund und der Spaß in den Vordergrund rücken. Aber schließlich soll ja auch ordentlich gefeiert werden. Das an beiden Tagen stattfindende Familienfest wird dagegen von böhmischer Blasmusik umrahmt.

Auf alle Fälle wird der Bergverein wieder alles dafür tun, dass sich die Festbesucher auch in diesem Jahr wohlfühlen. Es werden Bierbänke aufgestellt, für das leibliche Wohl ist an mehreren Verpflegungsstationen bestens gesorgt. Los geht es am Freitag um 18 Uhr, am Samstag bereits um 17 Uhr. Parkgelegenheiten stehen rund um den Schlossberg zu Verfügung. Zudem ist der Festplatz gut zu Fuß erreichbar.

Bildquelle: © Lutz Stallknecht / Pixelio.de