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Feuerwerk

Ein Komplettfeuerwerk ist genau das Richtige für besondere Anlässe

483986_web_R_K_by_Mosgnauk_pixelio.de (2)Ein Komplettfeuerwerk ist eine sogenannte Mehrschussbatterie, die mehrere Effekte beinhaltet. Jene sind aufeinander abgestimmt und zünden nacheinander. Das Ergebnis ist ein mehrminütiges Feuerwerk, welches Höhen von 40 bis 70 Metern erreichen kann. Das sieht schon recht professionell aus. Noch effektvoller geht es mit einem sogenannten Verbundfeuerwerk, das sich ebenfalls ganz leicht selbst gestalten lässt. Dafür werden mehrere Feuerwerksbatterien hintereinander gezündet. Diese sind häufig miteinander verbunden, sodass lediglich ein einmaliges Entzünden erforderlich ist.

Wie bei herkömmlichen Böllern und Raketen sollte natürlich ebenfalls beim Komplett- und Verbundfeuerwerk auf Qualität geachtet werden. Grundsätzlich wird der Griff zu geprüften Artikeln mit BAM-Prüfnummer und CE-Kennzeichnung empfohlen. Nur so kann die größtmögliche Sicherheit gewährleistet werden. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Teilnehmer der Feier einen Sicherheitsabstand einhalten. Am besten werden eine oder mehrere erwachsene Personen bestimmt, die für den Aufbau und das Abfeuern des Feuerwerks verantwortlich sind. Sie sollten dafür Sorge tragen, dass keine Unbefugten Zugang zu den Feuerwerkskörpern haben. Ist der Moment des Zündens gekommen, wird das bevorzugt von nur einer Person ausgeführt. Jene sollte nüchtern sein und sich vorab mit den für das Feuerwerk vom Hersteller gegebenen Sicherheitsregeln vertraut gemacht haben. Das Feuerwerk sollte erst gezündet werden, wenn sich alle Besucher in ausreichendem Sicherheitsabstand befinden. Das könnte beispielsweise in den Verantwortungsbereich der anderen ernannten „Pyrotechniker“ fallen.

Komplettfeuerwerke sind ganzjährig erhältlich, dürfen allerdings nur an Silvester und dem Neujahrstag zu bestimmten Zeiten ohne Genehmigung abgefeuert werden. Für alle anderen Zeiten ist eine Zustimmung von der zuständigen Behörde (Ordnungsamt, Gemeinde- oder Stadtverwaltung) erforderlich. Zumeist ist das Einholen einer solchen Genehmigung problemlos möglich. Teuer wird es ohne eine solche. Wer dem Abbrennen eines Feuerwerks ohne behördliche Erlaubnis überführt wird, für den sieht der Bußgeldkatalog in Verbindung mit dem Bundessprengstoffgesetz eine Geldbuße bis zu 10.000 Euro vor. Zudem haben die einzelnen Bundesländer das unerlaubte Abbrennen von Feuerwerk in ihre landeseigenen Bußgeldkataloge aufgenommen. So drohen beispielsweise in Nordrhein-Westfalen und Hamburg dafür Bußgelder in Höhe von 250 bis 2.600 Euro. Da kommt das Einholen einer vorschriftsmäßigen Genehmigung deutlich billiger.

Nun noch ein paar Worte zu den Kosten eines solchen Feuerwerks. Komplettfeuerwerke mit mehr als 200 Schuss sind bereits ab 100 Euro erhältlich. Verbundfeuerwerke mit fünf Feuerwerksbatterien und rund 100 Schuss gibt es ab etwa 70 Euro. Weiterhin sind sogenannte Profi-Pyrosysteme im Handel. Sie wurden von Pyrodesignern entwickelt, dürfen an Silvester ohne Einschränkung abgefeuert werden und den Rest des Jahres mit Genehmigung beziehungsweise Gewerbeschein. Sie sind somit für Privatpersonen ebenso interessant wie für Pyrotechniker. Die einzelnen Effekte sind so aufgebaut, das sie mehrere Bilder ergeben. Das System wird nach Plan abgebrannt. Es besteht aus einzelnen Elementen, die variabel auf einer Fläche verteilt werden können. Diese werden separat gezündet. Die Abbrenndauer beträgt mehrere Minuten.

Die Profisysteme gehören der Klasse F2 an, dürfen dementsprechend von Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, im Freiverkauf erworben werden. Sie sind mit maximal zulässiger Füllung versehen. Derartige Pyrosysteme sind aufgrund der höheren Qualität etwas preisintensiver als herkömmliche Verbund- oder Komplettfeuerwerke. Sie kosten zwischen 300 und 900 Euro, was allerdings häufig immer noch unter dem Preis eines professionellen Pyrotechnikers liegt.

Bildquelle: © Mosgnauk / Pixelio.de

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Feuerwerk

Ein großes Feuerwerk der Liebe schenkt Kanye West seiner Kim zur Hochzeit

220906_web_R_K_by_Rüdiger Lehrmann_pixelio.deSeit Anfang 2012 sind der Rapper Kanye West (36) und die Schauspielerin Kim Kardashian (33) ein Paar. Im Oktober 2013 verlobten sich die Beiden. Nun wollen sie sich am 24. Mai in Paris das Ja-Wort geben. Wie der Beobachter des Werdegangs dieses Paares gewohnt ist, wird die Hochzeit natürlich spektakulär werden. Keine Kosten und Mühen werde man scheuen, wurde bereits bekanntgegeben. Einige Details sind schon durchgesickert. Ein privates Dinner im Eiffelturm soll beispielsweise dabei sein, damit die Gäste den „echten Geschmack von Paris“ spüren, plauderte angeblich ein Insider aus.

Für die Braut war die Hochzeit von Prinz William und Herzogin Kate inspirierend. Zu einer perfekten Trauung gehört demnach der Kuss auf dem Balkon des Buckingham Palace für Kardashian unbedingt dazu. In Ermangelung der Nutzbarkeit des damaligen Schauplatzes wird die Kuss-Szene kurzerhand auf einen Balkon des Châteaus Louis XIV verlegt. Allerdings existiert der gewünschte Balkon im zeitgenössischen Stil bisher nicht. Er werde im Auftrag der Heiratswilligen für etwa 240.000 Euro noch errichtet. Damit nicht nur der Kuss königlich wird, sondern die ganze Zeremonie einen royalen Touch bekommt, hat das Brautpaar weiterhin einen Wedding-Coach angeheuert, der ihnen eine Woche lang die wichtigsten Regeln für ein gutes Benehmen in adeligen Kreisen beibringen wird. Es ist eben nicht ausreichend, nur den Hochzeitskuss des Traumpaares Kate und William zu nachzumachen.

Ebenso wichtig ist der Braut das Outfit. Kardashian ist in dieser Hinsicht ihrem Motto treu geblieben: Klotzen, statt kleckern! Ein Hochzeitstag ist lang und den ganzen Tag das gleiche Kleid zu tragen, ist langweilig. Deshalb wird die Reality-TV-Teilnehmerin aus den USA mit drei Kleidern anreisen. Natürlich stammen jene von einem Luxus-Label. Gerüchten zufolge sei Kardashian in der jüngsten Vergangenheit bei Labels wie Balmain, Givenchy und Lanvin auf der Suche nach dem passenden Hochzeitsoutfit vorstellig geworden. Die Tradition, dass der Bräutigam das Hochzeitskleid vorher nicht sehen darf, scheint bei West und Kardashian nicht ganz so ernst genommen zu werden. An einem der Kleider hat West angeblich mitdesignt. Ob es das Kleid für die eigentliche Trauungszeremonie war und welche Kleider die Braut noch zu ihrem schönsten Tag im Leben mitbringen wird, bleibt vorerst ein Geheimnis.

Was nicht geheim ist, ist die Ansage, dass die Hochzeit von West und Kardashian die Hochzeit des Jahres 2014 werden soll. Ein Fest der Superlative, das alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen wird, geht es nach dem Willen des Paares. Und es soll nicht nur ein Mal, sondern gleich drei Mal gefeiert werden. Aus bürokratischen Gründen wird vor dem Tag der eigentlichen Hochzeit in Kalifornien die standesamtliche Trauung durchgeführt. Anschließend geht es über den großen Teich nach Europa, um in Paris sowohl kirchlich als auch – noch einmal – standesamtlich zu heiraten. Deshalb wohl die drei verschiedenen Outfits. Schließlich kann man nicht zu drei verschiedenen Feierlichkeiten immer das gleiche Kleid tragen.

Knallen wird es dagegen nur einmal, dafür aber umso gewaltiger. West plant für seine Liebste ein Hochzeitsfeuerwerk, dessen Ausmaße vergleichbar mit der Pyro-Show anlässlich der Olympischen Spiele 2012 in London sein werden. Das wird sicher auch für Töchterchen North ein Highlight sein, das am 15. Juni 2013 das Licht der Welt erblickte.

Bildquelle: © Rüdiger Lehrmann / Pixelio.de

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Feuerwerk

Auf Hochzeitsmessen ist auch das Hochzeitsfeuerwerk ein Thema

SONY DSCKaum nähert sich das Frühjahr bricht die Zeit der Hochzeitsmessen an. Ob in den großen Messezentren oder im Dorfkulturhaus, mittlerweile finden Messen für Heiratswillige nahezu überall statt. Dabei dreht sich alles um den schönsten Tag im Leben, an dem natürlich nichts dem Zufall überlassen wird.

Eine Hochzeit ist ein Event, welches einer umfangreichen Planung bedarf. Auf einer Hochzeitsmesse ist man da genau richtig. Wer möchte und über das nötige Kleingeld verfügt, legt die gesamte Organisation seiner Hochzeit in die Hände eines sogenannten Wedding-Planners, den man problemlos auf solch einer Messe kennenlernen kann. Er kümmert sich bis ins kleinste Detail darum, dass alles perfekt wird. Will man die Dienste eines derartigen Fachmanns nicht in Anspruch nehmen, ist der Besuch einer Hochzeitsmesse trotzdem empfehlenswert. Hier lässt sich vieles für das bevorstehende Fest auf einmal erledigen.

Zu den wichtigsten Fragen gehört die Frage nach dem Outfit von Braut und Bräutigam. Bei einer Hochzeitsmesse wird man auf eine Vielzahl von Brautausstattern treffen, die die passende Garderobe dabei haben. Zusätzlich gehören bei den meisten Messen Modenschauen für Brautmode zum Programm. Den Begriff Brautmode sollte man in dem Zusammenhang nicht zu eng sehen. Vom traditionell in Weiß gehaltenen Brautkleid über den modernen Anzug für den Mann bis hin zur Bekleidung für Brautjungfern und Blumenkindern reicht die Palette der vorgestellten Modelle.

Aber zu einer Hochzeit gehören noch weitaus mehr Dinge. Da wären etwa die Trauungszeremonie und die sich anschließende Feier, die bei manchen mehr, bei manchen weniger großrahmig ausfällt. Gefeiert wird aber in der Regel immer, weshalb sich auf einer Hochzeitsmesse gleichfalls Hotels und Restaurants präsentieren. Hochzeitsgesellschaften sind für jene eine lukrative Einnahmequelle. Daher bietet ein Großteil von ihnen inzwischen spezielle Hochzeitsarrangements an. Sie umfassen neben der Versorgung der Gesellschaft mit Essen und Trinken weitere Leistungen wie etwa das Rahmenprogramm oder Übernachtungsmöglichkeiten zum Sonderpreis.

Nicht nur für Hochzeitswillige ist der Besuch einer Hochzeitsmesse eine Empfehlung. Ist man auf der Suche nach einem Hochzeitsgeschenk, lohnt sich das Vorbeischauen gleichermaßen. Sehr beliebt ist das Verschenken von einem Hochzeitsfeuerwerk. Je nach Aufwand kann dieses in Eigenregie veranstaltet werden oder man beauftragt ein Pyrotechnikunternehmen damit. Da in Deutschland strenge Regelungen zum Abbrennen von Feuerwerk gelten, sollte man sich darüber informieren, wie weit man gehen darf und ab wann das Einschalten von Experten notwendig ist. Ein Feuerwerk zur Hochzeit ist eine tolle Idee, sollte jedoch die Polizei deswegen anrücken, ist der Spaß schnell vorbei. Die Hochzeitsmesse ist die ideale Gelegenheit, sich ausführliche Informationen zu einem gelungenen Hochzeitsfeuerwerk einzuholen.

Für all jene, die nun Lust auf einen Messebesuch bekommen haben, im Folgenden noch eine kleine Übersicht über in naher Zukunft stattfindende Hochzeitsmessen:

  • 23.03.2014: „Hochzeit & Feste“ in Sasbach, eine Messe rund ums Feiern mit großer Modenschau
  • 26.03.2014: „VitaliOs Fest- und Hochzeitsmesse“ in Oschatz
  • 03. und 04.05.2014: „Hochzeitsmesse Mainz“ Open Air – Messe zum Thema Hochzeit auf dem Schillerplatz
  • 17. bis 19.05.2014: „MODATEX Fashion Fair“ Internationale Fachmesse für Braut- und Abendmode in Essen, allerdings Eintritt nur für Fachbesucher

Das ist natürlich nur ein Auszug aus den zahlreichen Messeterminen, die in diesem Jahr anstehen. Im Internet können weitere Termine in Erfahrung gebracht werden.

Bildquelle: © Katharina Wieland Müller / Pixelio.de

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Feuerwerk

Feuerwerke zur Hochzeit

625346_web_R_K_by_Wolfgang Dirscherl_pixelio.deDie eigene Hochzeit ist immer etwas ganz Besonderes. Nicht nur für die Verlobten, sondern auch für die restlichen Familienangehörigen beginnt bereits Wochen vorher die Planung. Alles muss genau vorbereitet werden, damit am großen Tag auch alles so funktionieren kann, wie man es sich vorstellt. Die Dekoration muss bestellt werden, Gästelisten werden zusammengestellt und natürlich muss sich die Braut ein Hochzeitskleid kaufen. In den letzten Jahren konnte man immer wieder beobachten, dass bei Hochzeiten, egal ob kirchlich oder standesamtlich, das Ehepaar bei den Feierlichkeiten ein Feuerwerk entzündet. Das fällt mal größer, mal kleiner aus, in den letzten Jahren haben sich aber immer mehr Ehepaare für ein Feuerwerk bei ihrer Hochzeit entschieden. Gerade bei Hochzeiten gibt es viele Motive, die man mit einem Feuerwerk in den Himmel schießen kann. Neben klassischen Motiven wie zwei Ringen oder zwei Herzen gibt es aber auch noch ausgefallenere Motive. Um die Gäste bei der Hochzeit wirklich zu beeindrucken, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die erste Variante ist, sein Feuerwerk einfach selber zu entzünden.

Diese Variante wird oft von den Ehepaaren abgelehnt, weil sie mit ein wenig Aufwand verbunden ist. Zuerst einmal muss man sich eine spezielle Genehmigung einholen, dass man das Feuerwerk überhaupt entzünden darf. Innerhalb des Jahres besteht ein sogenanntes Abbrennverbot für Feuerwerke. Auch hier muss man bei der entsprechenden Gemeinde oder Stadtverwaltung einen Antrag stellen, damit man sein Hochzeitsfeuerwerk auch wirklich abbrennen darf. Auch wenn diese Variante auf den ersten Blick mit einem erheblichen Aufwand verbunden ist, so hat sie doch einen ganz entscheidenden Vorteil, sie ist wesentlich kostengünstiger als manch andere. Gerade gegen Ende ist vom Hochzeitsbudget nicht mehr allzu viel übrig, und dann ist man froh, wenn man nicht allzuviel für ein Feuerwerk bezahlen muss. In der Regel kann man für ein Feuerwerk, was man selber entzündet, mit einem Kostenfaktor von 50 Euro in der Minute rechnen. Auch das ist nicht gerade wenig, dafür bietet es dem frisch vermählten Ehepaar aber ein unvergessliches Erlebnis. Eine andere Variante, für die man sich entscheiden kann, wenn man gerne ein Hochzeitsfeuerwerk haben möchte, ist es, alles von einem Profi Feuerwerker ausrichten zu lassen. Auch das hat in vielerlei Hinsicht große Vorteile, denn zum einen muss man sich um nichts kümmern. Der Feuerwerker holt meist die entsprechenden Genehmigungen ein, zudem darf er als ausgebildeter Feuerwerker auch größere Feuerwerke einsetzen. Natürlich sind solche Effekte auch entsprechend teurer, aber für die eigene Hochzeit sollte einem nichts zu teuer sein. Weiterer Vorteil eines professionellen Feuerwerkers ist, dass man meist eine große Auswahl an Feuerwerken zur Auswahl hat. So gibt es neben klassischen Musikfeuerwerken, Hochfeuerwerken auch noch die Barockfeuerwerke, die besonders eindrucksvoll sind. Der Kostenfaktor für ein Feuerwerk, was von einem professionellen Feuerwerker vorgenommen wird, liegt bei etwa 200 Euro die Minute. Dafür bekommt man dann aber auch ein Feuerwerk, das professionell abgeschossen wird und das den Zuschauern mit Sicherheit noch lange im Gedächtnis bleibt. Schöner kann die eigene Hochzeit doch gar nicht enden.

Bildquelle: © Wolfgang Dirscherl / Pixelio.de

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Allgemein

Silvester in Paris feiern und an Silvester heiraten

Paris ist nicht nur die Stadt der Liebe, zum Neujahrwechsel wird sie auch wieder zu einem Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt, denn Silvester feiern in Paris ist etwas ganz Besonderes. Frankreichs Hauptstadt ist auch so schon sehenswert genug, doch zum Jahreswechsel zeigt sich die Stadt in einem ganz anderen prachtvollen Licht. Genau das ist der Grund, warum immer mehr Touristen auf die laute Böllerei in Deutschland verzichten und sich stattdessen zu einem romantischen Wochenende in Paris zum Jahreswechsel entscheiden.

Gerade zu Silvester legt Paris großen Wert auf Beschaulichkeit. Neben dem gigantischen Feuerwerk, das Punkt Mitternacht am Eiffelturm gezündet wird, erstrahlt die Stadt der Lichter durch unzählige Kneipen, Diskotheken und Bars. Aufgrund der zahlreichen Krawalle und mutwilliger Beschädigungen in den letzten Jahren hat man sich in Paris dazu entschlossen, auf das Böllern und Raketen abschießen vollkommen zu verzichten.

Nicht unbedingt eine schlechte Entscheidung, denn auch ohne den Krach von explodierenden Raketen zeigt sich Paris zum Jahreswechsel von seiner schönsten Seite. Wer will, der kann in den zahlreichen Lokalen mit anderen Menschen zusammen auf das neue Jahr anstoßen, wer es lieber ruhiger mag, der setzt sich an die Seine und schaut sich das Feuerwerk am Eiffelturm an.

Noch ein Tipp: Zu Silvester findet jedes Jahr eine besondere Feier im Künstlerviertel von Montmartre statt. In der Kirche Sacré-Coeur zeigen zahlreiche Artisten, Feuerschlucker und diverse andere Künstler ihr Können. Der Eintritt ist kostenlos, wer also einmal etwas Atemberaubendes zu Silvester erleben will, der sollte sich dieses Event auf gar keinen Fall entgehen lassen.

Auch in diesem Jahr werden sich die heiratswilligen Paare an Silvester ihre Chance nicht entgehen lassen, denn es gibt an Silvester immer mehr Hochzeiten. Der Grund für die Heirat ist bei jedem Paar unterschiedlich. Die einen wollen den schönsten Tag ihres Lebens zu etwas ganz Besonderem machen, die anderen finden es einfach praktisch, denn die Kosten für das Hochzeitsfeuerwerk werden dadurch gespart. Für viele ist der Neujahrbeginn aber auch so etwas wie ein Neuanfang und genau aus diesem Grunde beschließt man sich, das Ja Wort zu geben. Es ist ein bisschen so, als würde die ganze Welt nur für den einen Moment feiern. Viele Paare finden diese Vorstellung sehr romantisch und scheuen keine Kosten und Mühen, um ihre Heiratspläne genau auf diesen Tag zu legen.

Das ist aber nicht immer ganz so leicht, denn fällt Neujahr nicht auf einen Wochentag, könnte es mit der geplanten Hochzeit eng werden. Die Ämter haben dann zu, gerade in den kleinen Gemeinden ist das ein großes Problem. Aber man sollte sich nicht einschüchtern lassen, am besten man probiert es einfach einmal in einer größeren Stadt in der Nähe aus.

Natürlich muss man aber auch damit rechnen, dass man auf dem Standesamt an Neujahr ein wenig mehr bezahlen muss, denn schließlich ist es ja auch ein ganz besonderer Tag. Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt, dem steht eine unvergessliche Hochzeit bevor, die man so schnell nicht mehr vergessen wird.

Bildquelle: Uwe Kortengräber / Pixelio

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Feuerwerk

Hochzeitsfeuerwerk in Menden

bad_homburger_festspiele_2007_p7158188_14In Menden gab es Ende Mai 2009 ein echtes Highlight zu sehen. Im alten Rathaus gaben sich die Schausteller Paola Zinnt und Konstantin Müller das Ja-Wort. Diese Hochzeit war ein echtes Spektakel und die nichts ahnenden Bewohner und Gäste der Stadt Menden staunten nicht schlecht als ein Hochzeitsfeuerwerk gezündet wurde. Nach der Trauung im alten Rathaus der Stadt sorgte Martin Hoppmann, ein erfahrener Pyrotechniker, vor dem Gebäude für das besondere Ereignis. Mit diesem Feuerwerk wollte das Brautpaar der Welt verkünden, dass sie ihr Leben fortan teilen, in guten, wie in schlechten Zeiten.

Es kamen einige Schausteller vorbei, die sich schon in der Stadt Menden befanden, um dem Brautpaar zu gratulieren. Die Hochzeit der beiden fand vier Tage vor dem großen Ereignis der Pfingstkirmes statt. Das war bislang ein einzigartiger Startschuss für die Kirmes in Menden und alle hofften in diesem Moment, dass es ein gutes Omen für die Festtage war.

Als Vorsitzender und Sprecher des Schaustellervereins Iserlohn-Schwerte ist Konstantin Müller tätig. Er ist für die Belange der 220 Marktbeschicker in Menden zuständig. In Iserlohn-Sümmern verbrachte er seine Kindheit sowie Jugend und denkt noch heute gerne an diese Zeit zurück. Ebenfalls erinnert er sich auch gerne an seine Zeit in der Realschule in Menden. Seit einiger Zeit lebt er zwar schon in Siegen, aber er hatte schon lange einen Entschluss gefasst. Er sagte, dass es mit 30 Jahren endlich Zeit wird zu heiraten und der ideale Ort dafür ist Menden. Seine Lebensgefährtin Paola stimmte ihm da zu. Mit dem Standesbeamten aus Menden, Achim Richlik, ist das Paar schon seit vielen Jahren eng befreundet. Das junge Paar stand an der Außenfassade vom Bürgersaal des neuen Rathauses zur Kirmes mit einem Crepes-Stand und nahm noch viele Glückwünsche entgegen. Die Hochzeitsreise werden sie mit Sicherheit noch nachholen.

Foto: © bbroianigo / Pixelio

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Feuerwerk

Privatmann schenkte sich selbst ein Feuerwerk

dscn5711Immer mehr Menschen gönnen sich ihr ganz persönliches Feuerwerk, da verwundert es einen nicht, dass sich auch in Schwandorf ein Privatmann dieses Vergnügen leistete. Mit lautem Getöse erschienen die schönsten Gebilde am nächtlichen Himmel. Das Feuerwerk dauerte etwa fünf Minuten und zurück blieben die verwunderten Nachbarn, die sich nun die Frage stellten, ob das auch rechtens war. Denn schließlich erlebt man nicht alle Tage ein Feuerwerk, welches außerhalb der üblichen Zeit stattfindet. Eigentlich werden die Raketen in Schwandorf nur zu Silvester abgefeuert.

Jedoch muss hierbei die rechtliche Lage betrachtet werden, denn ohne eine Genehmigung vom Gewerbeaufsichtsamt darf kein Feuerwerk stattfinden. So erkundigte sich der Pressesprecher der Stadt und recherchierte die Rechtslage. Feuerwerke müssen nicht mehr in dem Sinne genehmigt werden, lediglich müssen sie angemeldet werden. Das Sprengstoffgesetz macht es mit der ersten Verordnung möglich. Die pyrotechnischen Gegenstände der Klasse II dürfen nach § 23 jederzeit abgefeuert werden. Nur eine Bedingung knüpft sich an diesen Paragraphen, das Feuerwerk mit all seinen bunten Raketen muss von einer professionellen Firma gezündet werden. Natürlich auch unter der Einhaltung der ganzen gesetzlichen Auflagen.

Die ausgebildeten Pyrotechniker organisieren nicht nur Feuerwerke zu Geburtstagen, sondern genauso kann ein Hochzeitsfeuerwerk bei ihnen bestellt werden. Heute wünschen sich immer mehr Brautpaare ein Feuerwerk zu ihrer Hochzeit und dank der Pyrotechniker, können sie sich dieses besondere Geschenk selbst bereiten. An Aufträgen von Privatleuten mangelt es ihnen nicht, sie sind Meister der Spezialeffekte und entzünden die Feuerwerke zu vielen privaten Veranstaltungen, wie zu Geburtstagen, Hochzeiten oder anderen Feierlichkeiten. Sie erledigen alle notwendigen Formalitäten bei den Behörden und Ämtern, wenn der Auftraggeber dies wünscht. Ein Pyrotechniker ist im Besitz eines Erlaubnisscheines, dass er auch in der Zeit vom 02. Januar bis zum 30. Dezember die Raketen abschießen darf.

Foto: © Waltraud Kugler / PIXELIO