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Coole Musik und Feuerwerk gibt´s beim Sziget-Festival

158429_web_R_K_by_Christopher Paul_pixelio.de (2)Das Sziget-Festival ist eins der größten Festivals in Europa. Derzeit läuft die Megaparty in Budapest, der Hauptstadt von Ungarn. Noch bis zum 17. August wird hier gefeiert und das in einer exklusiven Umgebung. Beim Partygelände handelt es sich weder um einen stillgelegten Flughafen noch um ein riesiges Industriegebiet. Als Veranstaltungsort wurde die Insel Óbuda ausgewählt, die Insel der Freiheit, wie sie genannt wird. Sie liegt mitten in der Donau und auch mitten in Budapest.

Über Brücken geht es hinüber zum Ort des Geschehens und da fahren die Veranstalter einiges auf. Ihnen ist es gelungen, die bekanntesten Musikstars der Gegenwart für Sziget zu begeistern. Avicii, Limp Bizkit, Paloma Faith, The Script und Milky Chance sind nur ein kleiner Auszug aus der langen Liste der VIPs, die sich angesagt haben. Abgerundet wird das Wahnsinns-Line-Up durch lokale Bands und Sänger. Für jeden Musikgeschmack ist das Richtige dabei. Wer mal eine Auszeit braucht, kann Volleyball spielen oder seine eigene Stimme beim Arien-Workshop von der Budapester Staatsoper ausprobieren.

Das Sziget ist eine Mischung aus Konzerten verschiedener Musikrichtungen, Theater, Kunst und moderner Musik, die von DJs mit diversen elektronischen Hilfsmitteln produziert wird. Diesen einmaligen Mix wollen mittlerweile rund eine halbe Million Menschen persönlich miterleben. Seinen Ursprung hat das Festival in den aus dem Sozialismus stammenden Sommerferienlagern für Jugendliche. Mit der Maueröffnung gehörten jene der Vergangenheit an. Deshalb wurde vor mehr als 20 Jahren das erste Mal das Sziget-Festival veranstaltet. Die Idee kam gut an und wurde bald zu einem echten Geheimtipp. Sogar Prince, The Prodigy, Iron Maiden und Blur gaben sich bereits die Ehre.

In diesem Jahr jährt sich das Festival zum 23. Male. Aus aller Welt treffen sich Fans und Künstler in Budapest. Auch aus Deutschland kommen sie. Cro und Kraftklub sind beispielsweise dabei. Der aus Schweden angereiste José González bringt seine ruhigen Akustikklänge zu Gehör, während Interpol aus New York City mit Post-Punk aufwartet.

Das weitere Programm kann sich ebenfalls sehen lassen. Am Donnerstag werden unter anderem Balthazar, Tobtok, The Ting Tings und Parno Graszt live performen. Am Freitag stehen The Subways, Kasabian, Blasterjaxx und Sidney Samson neben vielen anderen auf der Bühne. Am Samstag kommen die Fans von Paloma Faith auf ihre Kosten. Dann sind ebenfalls Foxes, Romengo, Lucas & Steve sowie Hollywood Undead zu sehen. Am Sonntag geben Damian Lazarus, DJ Tagada, Nakadia und Mark Reeve ihr Bestes. Die Auftritte verteilen sich auf insgesamt 20 Bühnen. Los geht es immer am späten Vormittag beziehungsweise Mittag. Das Ende ist irgendwann am nächsten Morgen.

Viele Künstler brillieren nicht nur mit ihrem eigenen Können, sie bringen weiterhin eine spektakuläre Bühnenshow mit. Was beim Sziget-Festival an Feuerwerk abgebrannt wird, dürfte sich auf mehrere hunderttausend Euro, wenn nicht gar Millionen belaufen. Die Pyrotechniker sind in dieser Hinsicht mindestens ebenso gefragt wie die Performer selbst. Es ist schon ein unvergessliches Erlebnis, seinen Lieblingsstar live auf der Bühne als Mittelpunkt einer eindrucksvollen Pyroshow zu sehen.

Tickets für das Sziget-Festival gibt es ab 60 Euro. Ein 5-Tages-Pass kostet 239 Euro. Noch bis zum Sonntag werden Besucher hereingelassen. Sie können bis zum Montagmorgen durchfeiern und noch einmal so richtig aufdrehen.

Bildquelle: © Christopher Paul / Pixelio.de

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Feuerwerk

Die „Pyro Games on Snow“ sorgten mit buntem Feuerwerk für manch Augenweide

703002_web_R_K_B_by_Matthias Riesenberg_pixelio.deAm 14. Februar jährte sich die “Pyro Games on Snow” zum zweiten Male. Die Vogtland – Arena im sächsischen Klingenthal wurde wiederholt als Austragungsort gewählt. Die Stadt mit knapp 9.000 Einwohnern ist ein beliebter Wintersport- und Ferienort. Im internationalen Skisport haben sich die Sportler aus Klingenthal längst einen Namen gemacht. Jetzt betritt man mit den “Pyro Games on Snow” ein neues Terrain.

Wo sonst die größten Skiasse der Welt ihre Leistung unter Beweis stellen, zeigten diesmal die Champions der Pyrotechnik ihr Können. Drei professionelle Teams verliehen dem sternenklaren Nachthimmel weitere Glanzpunkte in Form von atemberaubenden Pyroshows. Da brachen Vulkane aus, Fontänen schossen in die Höhe und fielen als Goldregen wieder herab, Raketen flogen gen Himmel und entfalteten sich zu wunderschönen Blumen. Die großen und kleinen Besucher der Show kamen kaum aus dem Staunen heraus bei dem, was sie hier so alles zu sehen bekamen.

Ein solches Spektakel erfordert eine zeitaufwändige Vorbereitung. Lange im Voraus wird getüftelt und probiert, wie das Zusammenspiel von Farben und Formen am besten zur Geltung kommt. Schließlich sind Menschen am Boden, die sich an der gelungenen Farbenpracht nicht sattsehen können und den Abschuss eines jeden Feuerwerkskörpers mit begeisterten Ausrufen begleiten, eine gute Werbung für den jeweiligen Pyrotechniker. Jene müssen sowohl über Ideenreichtum und Kreativität als auch über fachliches Können verfügen. Die Idee ist das Eine, deren Umsetzung das Andere. Ein Feuerwerk soll atemberaubend, bezaubernd und unvergesslich sein.

Die „Pyro Games on Snow“ bot gleich mehrere diese Art und das wollte sich natürlich niemand entgehen lassen. Der Parkplatz war bis auf den letzten Platz besetzt. Keiner wollte die Show verpassen, zumal am Ende das Publikum bestimmen durfte, wer das schönste und effektvollste Feuerwerk gestaltet hatte. Nicht einmal die strengen Kontrollen am Eingang vermochten, den Besucheransturm zu mindern.

Bevor die Show begann, lud erst einmal die Gourmetmeile ein. Frisch gestärkt und mit vollem Magen ging es dann endlich hinaus in die Kälte, wo der Hauptteil der Veranstaltung stattfand. Dafür traten „Apollo art of laser & fire“ aus Berlin, „Feuerwerke Bombenschmidt“ aus Wettin/Sachsen-Anhalt und „Feuerkörps“ aus Pirna in den Wettstreit. Als Veranstalter fungierte die A&O Pyrogames GmbH mit Sitz in Magdeburg. Das Rennen machten die Berliner vor den Wettinern und den Pirnaern. Allerdings war das Ergebnis angesichts des tollen Abends zweitrangig.

Etwa 3.000 Menschen gaben mit einem „Fünf, vier, drei: Feuer frei!“ sprichwörtlich den Startschuss. Es ertönte das klassische Musikstück „Der Frühling“ aus Vivaldis bekannter Komposition „Die Vier Jahreszeiten“ und sodann stiegen die ersten Feuerwerkskörper auf. Ein weiteres Highlight war die Lasershow des Licht– und Laserartists „Jürgen Matkowitz“, die den Aufsprunghang der Schanze in ein Meer aus Farben hüllte. Damit es den Gästen zwischendurch nicht zu kalt wurde, heizte die Musikgruppe „Wiesner & Band“ in den Pausen mit rockigem Sound ein.

Am Ende waren sich alle einig, einen kurzweiligen Abend in einer ganz besonderen Atmosphäre verbracht zu haben. Sandra Schöning vom Management der  A&O Pyrogames GmbH lobte die herrliche Umgebung, in der Feuerwerke außergewöhnlich effektvoll in Szene gesetzt werden können. Es sei deshalb nicht ausgeschlossen, dass sie mit ihrer Show noch einmal nach Klingenthal kommen würden. Einen Termin konnte Schöning aber nicht nennen.

Bildquelle: © Matthias Riesenberg / Pixelio.de

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Feuerwerk

Feuerwerk und Konfetti bei Cro-Auftritt in Dresden

441857_web_R_K_B_by_bluefeeling_pixelio.deDerzeit befindet sich der Rapper Cro auf seiner „Mello-Tour“ durch Deutschland und Österreich. Am 18. November wird er im Rahmen dieser, Dresden besuchen. Auf der Dresdner Messe stellt Cro sein neues Album „Melodie“ vor. Es ist nicht sein erster Besuch in der sächsischen Landeshauptstadt. In einem Interview sagte er, dass er mit Dresden viele schöne Erinnerungen verbinde. Cro hatte schon einige Male Auftritte in der Stadt. Er findet es schade, dass sich Schlagzeilen über diese oft nur auf Naziaufmärsche und Ausschreitungen der Dynamo Dresden-Hooligans beschränken. Immerhin hat die Stadt einiges mehr zu bieten. Das nächste Konzert des Rappers, der außerdem Sänger, Musikproduzent und Designer ist, bringt nicht nur die neuesten Hits von diesen in die Messehalle von Dresden. Außerdem wird es eine Bühnenshow mit Feuerwerk und Konfetti geben.

Das Album „Melodie“ wurde am 6. Juni 2014 veröffentlicht. Knapp drei Wochen später erreichte es Platz 1 der Albumcharts. Die erste Singleauskopplung war „Traum“. Die Single wurde bereits einen Monat vor dem Erscheinen des Albums veröffentlicht und übernahm problemlos die Spitze der Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Vier Wochen lang führte der Song die Chartliste in Deutschland an. Ähnliche Erfolge konnten die Singles „Bad Chick“, „Hey Girl“, „Jetzt“, „Melodie“ und „Meine Gang (Bang Bang)“ verbuchen. Vor allem die zahlreichen Downloads sicherten den jeweiligen Titeln einen Platz in den deutschen und österreichischen Charts. Am 18. November wird Cro sein neuestes Nummer-Eins-Album live in der Dresdner Messehalle performen. Das wird die Verkaufszahlen sicher noch einmal nach oben treiben.

Seit dem 5. November ist der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Carlo Waibel heißt, auf Tour. Bevor er am kommenden Dienstag die Dresdner Messe unsicher macht, finden, beziehungsweise fanden am 14. November noch ein Konzert in der Olympiahalle in München, am 15. November ein Konzert in Nürnberg und am 17. November ein Konzert in Wien statt. Mit dem Termin in Dresden ist die Tour aber natürlich nicht beendet. Weitere Termine sind

  • Mittwoch, 19. November, 19 Uhr in der ÖVB-Arena, Halle 7, in Bremen
  • Freitag, 21. November, 19 Uhr in der O2-World Hamburg
  • Samstag, 22. November, 19 Uhr in der Dortmunder Westfalenhalle
  • Mittwoch, 26. November, 19 Uhr in der TUI Arena in Hannover
  • Donnerstag, 27. November, 19 Uhr in der Lanxess-Arena in Köln
  • Freitag, 28. November, 19 Uhr in der Rothaus Arena der Messe Freiburg
  • Freitag, 5. Dezember, 19 Uhr in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart
  • Samstag, 6. Dezember, 19 Uhr in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart

Am14. Februar 2015 macht Cro dann nochmals einen Abstecher zu unseren österreichischen Nachbarn. Um 18 Uhr ist er in der Talstation im Haus im Ennstal zu sehen. Auch dort wird er Feuerwerk und Konfetti zum Anheizen der Stimmung dabeihaben. Notwendig ist das allerdings nicht. Wo Cro auftaucht, ist gute Laune vorprogrammiert. Seine Musik „groovt“, wie es heute so schön heißt. Keinen hält es auf seinem Platz, wenn der Mann mit der Pandamaske das Mikrofon in die Hand nimmt. Eine Frage des Alters ist die Musik von Cro nicht unbedingt. Er wusste mit seiner Musik ebenfalls schon auf „altehrwürdigen“ Veranstaltungen das Publikum zu begeistern.

Bildquelle: © bluefeeling / Pixelio.de

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Feuerwerk

DFB droht Rot-Weiß Erfurt mit Strafe wegen Feuerwerk zur Stadionverabschiedung

85954_web_R_K_by_Klicker_pixelio.deFeuerwerk in Fußballstadien ist verboten. Das dürfte inzwischen auch der letzte Fußballfan mitbekommen haben. Sogar eine vom Fußballverein selbst initiierte Abschiedsfeier ist kein Grund, Pyrotechnik ins Stadion zu bringen und dort abzubrennen. So jedenfalls die Meinung des DFB und deshalb droht dem Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt nun Ärger. Anfang Oktober verabschiedeten sich Fans und Fußballverein zünftig von ihrem altehrwürdigen Steigerwaldstadion. Bis 2016 soll es aufwendig saniert werden. Gebaut wurde das Stadion im Süden der thüringischen Landeshauptstadt im Jahre 1931. Seit 1948 war es die Spielstätte vom FC Rot-Weiß Erfurt beziehungsweise Turbine Erfurt, wie sich der Club davor nannte. In den 1950er Jahren stellte jener im Spiel gegen Chemie Leipzig den bisher gültigen Zuschauerrekord auf: 47.390 Zuschauer wohnten der Begegnung bei.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands durchlebte Rot-Weiß Erfurt turbulente Zeiten, wobei das Steigerwaldstadion des Öfteren Austragungsort manch denkwürdigen Spiels war. Im letzten Jahr des Bestehens der DDR erreichte die Mannschaft den dritten Platz in der Oberliga und qualifizierte sich somit direkt für die 2. Bundesliga. Mit der Qualifikation war zugleich der Einzug in den UEFA-Pokal verbunden. Ein großartiger Erfolg für einen ehemaligen DDR-Fußballclub. Danach wurde es wechselhaft. Der Verein spielte in der Oberliga, in der Regionalliga, dann wieder eine Saison in der 2. Bundesliga und anschließend wieder in der Regionalliga. Seit der Saison 2008/09 ist der Club dauerhaft in der dritten Liga heimisch. Nach diesen vielen gemeinsamen Erlebnissen ist es kein Wunder, wenn die „Schüssel“, wie das Stadion liebevoll genannt wird, gebührend in die Umgestaltung entlassen wird.

Dem DFB aber war und ist das Feuerwerk der Abschlussfeier ein Dorn im Auge. Der Verband hat Ermittlungen gegen den Drittligaclub eingeleitet. Im November findet eine Anhörung statt, bei der der Verein Stellung beziehen muss. Die Anhörung ist notwendig, da nach Ansicht des DFB das Freundschaftsspiel von FC Rot-Weiß Erfurt gegen den FC Groningen in die Zuständigkeit des Verbands fiel. Dessen Statuten sagen aber eindeutig, dass das Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion aus sicherheitsrechtlichen Aspekten verboten ist.

Der Verein wehrt sich dagegen und gibt an, dass es sich beim Spiel und bei der danach stattfindenden Abschiedsfeier um zwei voneinander unabhängige Veranstaltungen gehandelt hat. RWE-Präsident Rolf Rombach spricht von einer Pause, die zwischen den beiden Veranstaltungen lag. Das Feuerwerk war bei der Stadt ordnungsgemäß angemeldet und auch die Feuerwehr war da. Natürlich wurde die Pyroshow ebenfalls von Fachleuten geplant und durchgeführt. Alles war somit aus Sicht des Vereins und der Fans in bester Ordnung. Immerhin war RWE erst im Januar 2014 vom DFB zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 2.500 Euro verurteilt worden. In insgesamt vier Fällen hatten Fans Feuerwerkskörper im Stadion abgebrannt. Als die U23 von Borussia Dortmund im Steigerwaldstadion zu Gast war, wurde deshalb sogar das Spiel kurzzeitig unterbrochen. Diese Vorgeschichte könnte eventuell auch bei der Beurteilung der aktuellen Geschichte eine Rolle spielen. Ob es allerdings wirklich so ist, bleibt abzuwarten. Nach der Anhörung sieht die Welt vielleicht schon wieder anders aus, das bleibt zumindest dem FC Rot-Weiß Erfurt zu wünschen. Die Fans jedenfalls sind ziemlich sauer auf den DFB. Sie haben die verhängte Strafe vom Anfang des Jahres noch lange nicht vergessen und fühlen sich vom Verband „aufs Korn genommen“.

Bildquelle: © Klicker / Pixelio.de

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Feuerwerk

Goethe-Uni in Frankfurt/Main feierte 100-jähriges Bestehen mit großem Feuerwerk

656171_web_R_K_B_by_Tilmann Jörg_pixelio.deMan wird nur einmal 100, und wenn es ein solch denkwürdiges Jubiläum zu feiern gibt, dann auch richtig. Das dachte sich die Goethe-Universität in Frankfurt am Main und ließ es im wahrsten Sinne des Wortes ordentlich krachen. Der Campus Westend verwandelte sich in eine Partymeile, die für alle Altersklassen etwas zu bieten hatte.

Die Jubiläumsfeier fand am Samstagabend im Casino statt. Über 1.000 Menschen wohnten dieser bei. Der zentrale Festakt wurde in der Paulskirche abgehalten und war geladenen Gästen vorbehalten. Die anschließende Feier auf dem Campus war dagegen für alle. Jeder, der Lust hatte und gute Laune mitbrachte, konnte kommen und sich an dem vielseitigen Programm erfreuen. Es gab Live-Musik, Sekt und Kuchen. Die kleinen Festbesucher konnten sich beim Kinderschminken in Schmetterlinge, Tiger, Feen und andere tolle Figuren verwandeln lassen.

Mit den Worten „Jetzt wird gefeiert!“ eröffnete Unisprecher Olaf Kaltenborn das Fest und sogleich wurden die zahlreich erschienen Gäste Zeugen des ersten Partyhighlights: dem Servieren einer fast vier Zentner schweren Geburtstagstorte. Sie wurde von den Konditoren des Studentenwerks eigens für diesen denkwürdigen Anlass geschaffen. Allein die Aufzählung der verwendeten Zutaten für die etwa 190 Kilogramm schwere Torte mutet gigantisch an: 120 Kilogramm Mehl und Zucker, 100 Eier sowie 50 Kilogramm zerlassene Butter bildeten die Grundzutaten. Dazu gesellten sich Marzipan, Nougat und fünf Flaschen Champagner. Für die Optik wurde das edle Gebäck in der Form dem IG-Farben-Haus nachempfunden. Ein Augen- und Gaumenschmaus also. Bevor es aber an das Vernaschen des Kunstwerks ging, gab es das obligatorische Geburtstagsständchen. Es wurde vom Uni-Präsidenten Werner Müller-Esterl gemeinsam mit den Universitätsangehörigen und den anwesenden Bürgern zum Besten gegeben. Dann endlich wurde der Kuchenschmaus eröffnet und es sollte tatsächlich zwei Stunden dauern, bis die Torte vollständig verspeist war.

Trotz aller Euphorie über den freudigen Anlass wurde ebenfalls Kritik laut, nicht an dem Fest oder der Uni selbst, sondern an den allgemein herrschenden Studienbedingungen. Die äußerlichen Rahmenbedingungen am Campus Westend stimmen, das Gebäude und die Räumlichkeiten seien ansprechend, das Studium selbst aber gestalte sich sehr schwierig. So erzählte eine Studentin, die im dritten Semester an der Goethe-Uni studiert, dass sie in diesem Semester nur in ein einziges Seminar hineingekommen sei. Bei allen weiteren sei die Anmeldung gescheitert. Schon nach der ersten Woche Wintersemester sei sie frustriert, dennoch ist sie zur Feier gekommen. Sie freute sich allem auf das Feuerwerk.

Die glamouröse Pyroshow zeigte dann auch, dass sich das Warten gelohnt hat. Über und am IG-Farben-Haus starteten Feuerwerkskörper gen Himmel. Ungefähr eine Viertelstunde nahm das Spektakel in Anspruch, das Himmel und Gebäude in den verschiedensten Farben erstrahlen ließ. Das Ganze wurde zudem mit einer passenden Musik unterlegt. Noch lange nach der Show war das Haus in dichten Rauch gehüllt und die Zuschauer zeigten sich restlos begeistert. Dennoch kam bei manchen für kurze Zeit der Gedanke daran auf, wie viele Lehrkräfte von den Kosten für das Feuerwerk hätten bezahlt werden können. Alles in allem aber war es eine gelungene und dem Anlass angemessene Veranstaltung, an die sich viele gern zurückerinnern werden, zumal die schlechten Studienbedingungen nicht ausschließlich der Uni zugeschrieben werden können.

Bildquelle: © Tilmann Jörg / Pixelio.de

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Feuerwerk

Die Pyronale in Berlin – der Wettstreit der Feuerwerker um das schönste Feuerwerk

94487_web_R_K_by_L.M._pixelio.deBereits zum achten Male fand am 5. und 6. September 2014 die Pyronale in Berlin statt. Schauplatz war das Olympiastadion beziehungsweise der Himmel über diesem. Bei der Pyronale geht es nicht nur darum, den Zuschauern eine tolle Pyroshow zu bieten. Die Teilnehmer – Pyrotechniker aus aller Welt – treten in den Wettstreit, wer das schönste Feuerwerk in den Himmel steigen lässt. Dafür müssen bestimmte Vorgaben erfüllt werden. In diesem Jahr war als Farbe beispielsweise Gold-Grün vorgegeben. Somit mussten die verschiedenen Feuerwerke in diesen beiden Farben erstrahlen. Auch der musikalische Rahmen ist festgelegt. 2014 fiel die Wahl auf zwei Werke von Johann Strauss II. Zum einen war es ein Medley aus der Polka „Unter Donner und Blitz“, zum anderen die Ouvertüre aus „Die Fledermaus“. Zu diesen Musikstücken galt es also, eine passende Feuerwerksshow in den oben genannten Farben zu inszenieren und die Jury davon zu überzeugen.

Am ersten Abend traten Frankreich, Russland und die Niederlande gegeneinander an. Einlass war ab 18.30 Uhr, Beginn der Show war um 20.45 Uhr. Bis etwa 22.30 Uhr hatten nun die Vertreter des jeweiligen Landes die Gelegenheit, die Jury zu begeistern und den Tagessieg davonzutragen. Die Jury selbst war hochkarätig besetzt und es bedurfte schon einiger Highlights, um zu punkten. Vom Bürgermeister und Senator für Inneres und Sport der Stadt Berlin, Frank Henkel, als Vorsitzender der Gesamtjury und Schirmherr über Rudolf Schenker, dem Gründer und Gitarristen der Scorpions, als Vorsitzender der Kreativjury bis hin zu Dr. Dietrich Eckhardt, Leiter der Fachgruppe II.3 Explosivstoffe der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM), als Vorsitzender der Fachjury galt es, einige fachkundige Menschen mit hohen Ansprüchen zu beeindrucken. Am ersten Abend gelang dies dem Team Heron Fireworks aus den Niederlanden am besten. Sie wurden Tagessieger. Im Anschluss an ihre Ehrung ließen es die Profis von FLASH ART bei der großen CITROЁN Feuerwerksshow noch einmal richtig krachen.

Der Samstag stand gleichfalls im Zeichen atemberaubender Feuerwerkskunst. Der Ablauf des Abends gestaltete sich nahezu analog zum Freitagabend. Ab 18.30 Uhr konnten sich die Besucher ihre Plätze für das Genießen des Spektakels sichern. Ab 20.45 Uhr nahm dann die Veranstaltung ihren Lauf. Diesmal traten China, Norwegen und Italien gegeneinander an, wobei das italienische Team Pyroemotions & PyroDigiT das Rennen für sich entschied. Jenes wurde ebenfalls Gesamtsieger der Pyronale 2014. Auf den Plätzen fanden sich das russische Team Orion Art und das niederländische Team Heron Fireworks ein. Abstimmungsberechtigt waren die Jury und das Publikum. Nach der Siegerehrung klang der Event wiederum mit einer von FLASH ART inszenierten CITROЁN Feuerwerksshow aus und alle waren sich einig, wieder einmal eine unvergessliche Show erlebt zu haben.

Bei den Pyrotechnikern genießt die Pyronale ein hohes Ansehen. Vor allem die strengen Regeln machen die Teilnahme daran für die Feuerwerker zu etwas Besonderem. Neben der Farb- und Musikvorgabe ist zudem das Budget vorgegeben. Außerdem dürfen die einzelnen Teams jeweils nur maximal 1.200 Feuerwerkskörper verwenden. Jede Gruppe erzeugt damit 9.000 bis 10.000 Effekte, darunter Figuren, Sterne und Kreise, die sich punktgenau am Himmel entfalten. Eine Show, die höchste Präzision und langjährige Erfahrung erfordert. Dass sie diesen Anforderungen gewachsen sind, haben die Teilnehmer der Pyronale eindrucksvoll bewiesen.

Bildquelle: © L.M. / Pixelio.de