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Feuerwerk

Feuerwerk in Plauen

dscf4874In Plauen wurden Smileys als Feuerwerk in den Himmel geschossen. Anlass war das Vogelschießen in der Stadt, welches am ersten Wochenende im Juni stattfand. Solch herrliche Elemente waren bisher am Himmel des Vogtlandes noch nicht zu sehen. Besonders die Kids begeisterten sich daran und hatten ihre helle Freude dabei. Bezahlt wurde das Feuerwerk mit den Werbeumlagen der Schausteller, die diese abführen mussten.

In der Innenstadt von Plauen hatten am 7. Juni 2009 knapp 50 Geschäfte ihre Türen geöffnet und die Bevölkerung nutzte dies für einen entspannten Einkaufsbummel. Für die kleinen Gäste gab es Karussells und Süßigkeiten. Die Veranstalter waren stolz, dass sie in diesem Jahr wieder einmal ein Riesenrad dabei hatten. Das Riesenrad hatte eine Höhe von 35 Metern und es konnte ein herrlicher Ausblick über Plauen genossen werden. Ebenfalls gab es für die Großen noch einige Attraktionen, wie zum Beispiel die Sound Machine. Bei diesem Karussell wird sich um die eigene Achse gedreht und noch ein Überschlag vollführt. Der Top Spin 2 war genauso vertreten, hierbei saßen die Passagiere in einer Reihe und machten einen Sturzflug, dabei überschlugen sie sich und wurden zusätzlich noch mit Wasser bespritzt.

Bei diesem Fest war der Mittwoch der Familientag, da konnten die Karussells zu ermäßigten Preisen genutzt werden. Und selbstverständlich wurde das genutzt, sehr zur Freude der Kinder. Am Donnerstag gab es einen Gutschein Tag. Am Samstag begann das Vogelschießen um 13.30 Uhr. Dabei waren die Schützen aus Plauen.  Das Vogelschießen blickt auf eine alte Tradition zurück, die es schon einige Jahrhunderte gibt und bis heute aufrecht erhalten wird. Bei dem Schießen wurde, wie jedes Jahr der Adlerkönig gekrönt.

Das Volksfest war wieder einmal ein voller Erfolg für die Stadt Plauen. Sie konnte ihren Besuchern einiges bieten und überall herrschte gute Laune, sicherlich haben die Geschäfte auch einiges an Umsatz verbuchen können.

Foto: © Ernst Rose / Pixelio

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König Frank Nicolay gibt ein Feuerwerk

dscn5697Ein besonderes Erlebnis stellte für Frank Nicolay der Einzug als Erkrather Schützenkönig dar. Zu den Aufgaben des Schützenkönigs zählte unter anderem die Fahrt nach Rom in den Petersdom. Zu diesem einmaligen Erlebnis begleitete ihn seine Frau und so konnten sie gemeinsam das Ereignis genießen. Die St. Sebastianus Bruderschaft hatte ihr 525jähriges Bestehen in der Regentschaft des Schützenkönigs Frank Nicolay. 600 Schützen von dem Bund historischer Schützenbruderschaften marschierten zu Fuß von der Engelsburg bis zum Petersplatz und zogen dann in den Petersdom ein. Doch nun neigt sich die Regentschaft von König Frank Nicolay, ihrem Ende entgegen und aus diesem Grund will er für seine Schützenbrüder und die Erkrather Bevölkerung zum Abschied ein Feuerwerk veranstalten.

Der Schützenkönig der Stadt Erkrath widmete sich intensiv der Jugendarbeit im Verein, da für ihn die Gemeinschaft von Jungschützen und Pagen besonders wichtig ist. So kegelte er zusammen mit den Jugendlichen, veranstaltete gemeinsame Grillabende und sie feierten den Karneval in fröhlicher Runde. Auf das Schießen kam es dem Schützenkönig nicht so sehr an, die Jugendlichen schießen ein bis zwei Mal im Jahr. Gerade durch die letzten Vorkommnisse, die in der Presse erschienen, ist eher eine Zurückhaltung bei dieser Sportart zu bemerken. Jedoch versicherte der Schützenkönig, dass die Schusswaffen mehrfach geschützt aufbewahrt werden und kein Unbefugter dazu Zugang hat.

In seiner Amtszeit als Schützenkönig, kam zwar das Familienleben von Frank Nicolay etwas zu kurz, doch unterstützte ihn seine Frau auf liebevolle Weise. Sie organisierte mit ihm die verschiedenen Aktivitäten für seine Jugendarbeit im Verein und nahm aktiv an allen Veranstaltungen teil.

Zum Abschied veranstaltet der Schützenkönig zum Fronleichnams Schützenfest, am 10. Juni 2009, ein Feuerwerk. Ein erfahrener Pyrotechniker bekam schon den Auftrag dazu erteilt, jetzt wird nur noch auf die behördliche Genehmigung gewartet. Ein schöneres Abschiedsgeschenk kann König Frank Nicolay seinen Schützenbrüdern und der Bevölkerung von Erkrath wohl kaum präsentieren.

Foto: © Waltraud Kugler / PIXELIO